Martina Uppendahl

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  • Gute Vorsätze? Können Sie gleich wieder vergessen! Oder…? Wir zeigen Ihnen, wie uns die Umsetzung endlich gelingt!
  • Achten Sie auf Ihren inneren Antrieb
  • Ziele nachhaltig erreichen - Gedankensplitter
  • Kommunikativ „auf Zack“! Sprache in der Globalisierung und Digitalisierung
  • Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl – vor allem wenn es um die Wahl Ihres Arbeitgebers geht!

06.02.2019

Gute Vorsätze? Können Sie gleich wieder vergessen! Oder…? Wir zeigen Ihnen, wie uns die Umsetzung endlich gelingt!

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2019 - Neues Jahr, neues Glück – und wieder einmal nehmen wir uns viel vor… 
So manch eine(r) ist durch häufiges Scheitern wahrscheinlich bereits soweit zur Einsicht gekommen, sich gar nicht mal mehr mit dem Thema der „guten Vorsätze“ in einem neuen Kalenderjahr zu befassen. „Ich schaff das ja doch nicht“, „Ich bin eben einfach nicht der Typ für Sport“, „Ich bleibe halt immer übergewichtig, weil ich eben ein anderer Typ bin“ etc. sind Aussagen der beschämten Resignation, hinter denen wir uns dann oft verstecken, wenn es wieder einmal nicht funktioniert hat, unseren Vorsatz zu erreichen oder wenn etwas misslungen ist, langfristig durchzuhalten. Wenn es eben einfach mal wieder ganz anders kommt als geplant, bzw. als wir es uns ursprünglich vorgenommen hatten.

Doch wie kommt es eigentlich dazu, dass wir so selten durchhalten was wir uns vorgenommen haben? Was so leicht ausgesprochen wird, ist doch für uns häufig umso schwerer in die Tat umzusetzen. Wir neigen zu Bequemlichkeit und sind in unseren Gewohnheiten fest verankert.

Allein schon das Wort „VORSATZ“ begründet nicht unbedingt freien Willen, sondern klingt eher nach etwas, dass uns von außen „vorgesetzt“ wird. In den meisten Fällen ist das auch so, denn gesellschaftliche Aspekte zwingen uns unbewusst zur Entwicklung gewisser Vorsätze und Unterfangen. Grund: Wir alle sind soziale Wesen und haben ein tiefes Grundbedürfnis nach Anerkennung und Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe. Niemand steht gern allein da! 

Doch genau an dieser Stelle sollten wir ansetzen:
Lernen wir uns selbst besser kennen – erst dann können wir auch nachhaltig umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Vielleicht auch nehmen wir uns gar nicht mehr die gleichen Dinge vor, die wir früher immer gern umsetzen wollten, nachdem wir uns erkannt haben?

Nicht jeder Vorsatz ist für jede(n) gleich gut und geeignet. 

Das mag zunächst provokant klingen, trifft aber den Kern des Problems. Machen wir uns doch klar, welche Gründe wir für das Umsetzen des jeweiligen Ziels haben. Wollen wir dieses bestimmte Ziel tatsächlich aus unserem tiefsten Innern heraus erreichen oder wollen wir das eigentlich gar nicht? Wollen etwa andere Personen, dass wir uns ändern? Und wenn es wirklich unser eigener Wunsch zur Veränderung ist, welches höhere Ziel möchten wir mit der Veränderung erreichen? 

Nachdem wir unsere Motive und Antreiber geklärt haben, geht es an die Umsetzung, die nicht minder schwer ist. Durchhalten ist die Devise! Doch wie? 

Sobald wir das Warum klären konnten (gern auch schriftlich fixieren), können wir uns um das Wie kümmern. Auch hierzu ist es wichtig zu wissen, wie wir „gestrickt“ sind. Was uns wichtig ist (eigene Werte) und was wir für uns als positiv empfinden (um durchzuhalten). 

Eine Änderung der Gewohnheiten kann nur dann zuverlässig und langfristig erfolgen, wenn wir unsere eigene innere Einstellung ändern und wenn wir diese Änderung als Gewinn für uns selbst verzeichnen und nicht (mehr) als Einschränkung oder gar als Verlust von Freude. Die neue / andere Lebensweise sollte stattdessen die größere Freude bereiten und als Zugewinn an Lebensqualität verstanden werden, nicht hingegen als Last oder als Bürde. 

Beispiel: Aufhören mit dem Rauchen: So lange wir andere dafür beneiden, dass sie weiterrauchen „dürfen“ und wir nicht, wird es nicht klappen mit dem Durchhalten. Sobald wir aber erkennen, dass das Nichtrauchen der erstrebenswertere Zustand ist, dann fällt es schon bald gar nicht mehr so schwer, ans Ziel zu kommen. 

Halten Sie in jedem Falle durch – es lohnt sich.

Herzlichst, Ihre
Martina Uppendahl

Martina Uppendahl - 10:01:49 @ Coaching und Karriereberatung | Kommentar hinzufügen

07.11.2018

Achten Sie auf Ihren inneren Antrieb

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Der innere Antrieb - in Fachkreisen auch die “intrinsische Motivation” genannt - ist Motor und Antriebsfeder unserer Handlungen gleichermaßen. 

Besonders wertvoll und effektiv ist dieser “Motor”, da wir die Initiative zu handeln aus uns selbst heraus generieren und nicht durch äußere Einflüsse oder Aufforderungen Dritter. Daher ist intrinsisch motiviertes Handeln auch immer kraftvoller und nachhaltiger.

Im Gabler Wirtschaftslexikon wird dazu auch das Phänomen des sogenannten “Flows” beschrieben:

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/intrinsische-motivation-41764

Befindet man sich in einem solchen “Flow”, vergeht die Zeit wie im Fluge. Eigene Handlungen werden als selbstverständlich und freudig erlebt - der Grundstein aller Kreativität. Man will was man tut aus dem tiefsten Inneren heraus.

Besondere Relevanz erhält diese Motivation aus dem Selbst heraus vor allem im Job und bei der täglichen Arbeit. Nur wer für sich einen echten Sinn in der eigenen Arbeit findet, wird auch langfristig zufrieden und glücklich sein bei dem was zu tun ist. Basieren die Handlungen jedoch nur auf äußeren Anreizen, ist Unzufriedenheit langfristig gesehen vorprogrammiert. Mögliche Folgen können psychische Erkrankungen sein. So werden in einem Artikel der SVZ beispielsweise Aufgaben, die nicht zu einem passen als Ursache für eine innere Kündigung genannt. – Quelle: https://www.svz.de/16365641 ©2018

Allein diese Annahme zeigt deutlich die hohe Relevanz der inneren Motivation auf. 

Innerlich motiviert das Individuum vor allem was zu den eigenen Ansichten und Vorstellungen passt. 
Doch um herauszufinden, welche Bedürfnisse und Werte ich selbst als wichtig erachte und welche Stärken und Kompetenzen ich besitze, ist eine tiefe Selbstreflexion wichtig - um sich selbst zu erkennen. Dies kann beispielsweise leicht mit einem Systemischen Coaching und / oder einer Potenzialanalyse erreicht werden.

Erst wenn die eigenen Anlagen richtig erkannt und definiert wurden, kann auch das richtige Umfeld gefunden werden, in dem intrinsische Motivation und somit nachhaltige Arbeitszufriedenheit entsteht.

Martina Uppendahl - 10:55:34 @ Coaching und Karriereberatung | Kommentar hinzufügen

Ziele nachhaltig erreichen - Gedankensplitter

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Zur Herangehensweise, wie Sie Ihre eigenen Ziele nicht nur endlich erreichen können, sondern diese auch nachhaltig sichern, sollten Sie sich zunächst auf die Ziele an sich konzentrieren.

Dazu ist es ratsam, sich selbstkritisch zu hinterfragen, auf welchen Ebenen Sie noch persönlichen Entwicklungsbedarf haben und was Sie bereits heute erreichen konnten. Doch erheben Sie nicht gleich allzu hohe Vorstellungen und eigene Ansprüche an das Erreichte. Oft sind es eben gerade auch die kleinen Schritte, die Ihren Erfolg verdeutlichen. Das Gute liegt oft so nah!
Laut Wikipedia wird ein Ziel als ein „in der Zukunft liegender, gegenüber dem Gegenwärtigen im Allgemeinen veränderter, erstrebenswerter und angestrebter Zustand (Zielvorgabe)“ definiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Ziel

Um eigene Ziele zu entwickeln, bedarf es daher insofern zunächst einer persönlichen Einschätzung Ihrerseits des hier erwähnten angestrebten Zustands. Was genau gilt denn überhaupt für Sie als erstrebens- und lebenswert? Wo möchten Sie hin, wo stehen Sie wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben? Was bedeutet dieser Zustand für Sie?

Und was bedeutet überhaupt „nachhaltig“? Der Duden beschreibt hier das Thema der Nachhaltigkeit mit gleicher Bedeutung, bzw. gibt Synonyme vor wie „dauerhaft“ oder auch „wirksam“: https://www.duden.de/rechtschreibung/nachhaltig. Diese Beschreibung ist sinnvoll in Bezug auf Ihre Ziele, denn wenn schon gewisse Anstrengungen notwendig sind um zu Ihrem Optimalzustand zu gelangen, dann sollten diese Mühen sich auch lohnen und einen deutlich veränderten Zustand erwirken. Dann soll dieser Soll-Zustand auch bitteschön von Dauer sein. Richtig?

Nur halbwegs, würde ich sagen. Begründung, bzw. provozierende Fragen:

Müssen denn zwangsläufig immer gleich „Anstrengungen“ oder „Mühen“ mit der Erreichung eines Ziels verbunden sein? Kann man einen zum Positiven veränderten Zustand in der Zukunft nicht auch auf „leichte“ oder einfache Weise und vielleicht sogar mit Freuden erreichen? 
Natürlich können Sie das!

Und genau auf diesem Wege gelangen Sie auch am schnellsten an Ihr Ziel: 

Mit Zuversicht, positiver Energie und etwas Durchhaltevermögen. Und davon wünsche ich Ihnen von Herzen eine ganz große Portion. Halten Sie durch und bleiben Sie konsequent!

Martina Uppendahl - 10:23:37 @ Coaching und Karriereberatung | Kommentar hinzufügen