Martina Uppendahl

Bewerbungstraining & Karriereberatung


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12.11.2017

Erfolg hat Profi(l) – Entwickeln Sie Ihr ganz spezielles Erfolgsprofil!

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Sie bewerben sich fleißig regelmäßig und haben standardmäßig mehrere „Eisen im Feuer“, jedoch bleibt der gewünschte Erfolg mit Ihren Bewerbungen bisher aus? 

Fleiß und die damit einhergehende regelmäßige Erstellung neuer Bewerbungen ist zwar auch eine wichtige Eigenschaft und gleichermaßen eine gute Basis-Voraussetzung für den lang ersehnten Bewerbungserfolg, aber eben auch nicht alles. 

Grundsätzlich sollten Sie daran arbeiten, mehr nach der Prämisse „Qualität statt Quantität“ zu handeln und Ihre Bewerbungen mit Bedacht und immer sehr zielgerichtet zu erstellen und zu versenden. Bitte beachten Sie stets, dass auch Ihr Name als interessanter Kandidat schnell verpuffen kann am Arbeitsmarkt. Es genügt oft schon, dass Ihr Profil mehrfach bei einem Unternehmen vorgelegt wird, um sich ins Marketing-Aus zu katapultieren. Dies kann allein schon schnell dadurch passieren, dass Sie „zur Sicherheit“ gleich mehrere Personalberatungsfirmen in Ihre Stellensuche involviert haben und zur gleichen Zeit streuen. 

Wie aber entsteht nun ein Erfolgsprofil?
Grundsätzlich kann sich jeder Bewerber ein eigenes Erfolgsprofil erstellen, aufbauen und vermarkten – ganz egal aus welcher Branche Sie kommen oder welche Stellen Sie zuvor besetzt haben. Sogar ein Langzeitarbeitsloser kann sich mit der richtigen Portion und der optimalen Mischung aus Motivation, Zuversicht und Zielorientierung zum Erfolg profilieren!

Für Sie klingt das jedoch zu aufwändig und anstrengend, denken Sie sofort?
Nun – und genau hier liegt bereits „der Hase im Pfeffer“!

Sie benötigen zunächst vor allem einmal die richtige Grundeinstellung und den Willen, erfolgreich zu sein. Diese mentalen Eigenschaften kann man trainieren, bzw. sich relativ schnell aneignen. Sie bilden die Basis für alle weitern Schritte auf Ihrem Weg zur optimalen Selbstvermarktung.

Der nächste relevante Step führt Sie zu einer intensiven – und manchmal sicherlich auch schmerzvollen – Auseinandersetzung mit sich selbst. Darum werden Sie nicht herumkommen. Denn je besser Sie sich selbst kennen, desto erfolgreicher werden Sie sich auch selbst vermarkten (können). Oder können Sie ad hoc Ihre drei größten Stärken und Schwächen nennen, wenn ich Sie jetzt anrufen würde? 

Erfolg haben Persönlichkeiten – und jeder ist eine eigene Persönlichkeit. Auch Sie! 

Doch was macht Sie und Ihre Persönlichkeit vor allem aus und was unterscheidet Sie von anderen Bewerbern? Was können Sie besser als andere oder warum sollte man sich für Sie entscheiden?

Vielleicht haben Sie die ein oder andere Frage ja schonmal gehört? Tatsächlich handelt es sich hierbei um beliebte und relativ häufige Fragen im Vorstellungsgespräch.

Ein gutes Profil muss nicht zwingend so sein wie die Masse – sogar das Gegenteil ist der Fall: 

Erst wenn Sie deutlich machen können, warum Sie sich von anderen Personen unterscheiden – vielleicht sogar auch anhand Ihrer ganz persönlichen Defizite – schärfen Sie Ihr Profil. Perfektionismus ist nicht nur allgegenwärtig, sondern mittlerweile auch langweilig. Sind es nicht gerade die Ecken und Kanten, die eine Person einzigartig und bewundernswert werden lassen? 

Glauben Sie mir – auch Sie können genau diese eine Person sein und sind es wahrscheinlich sogar schon. -Sie wissen (oder glauben) es wahrscheinlich nur noch nicht!

Zeigen Sie Profil!

Herzlichst, Ihre
Martina Uppendahl

Martina Uppendahl - 17:45:18 @ Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräch, Coaching und Karriereberatung | Kommentar hinzufügen

24.10.2017

Wie der Umgang mit Bewerbern über den langfristigen Erfolg zur Bildung einer optimalen Arbeitgebermarke entscheidet

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„Employer Branding“ – die Bildung einer Arbeitgebermarke zur Gewährleistung einer nachhaltig positiven Wahrnehmung des Unternehmens nach innen und nach außen hin – wird häufig diskutiert und ist heute bereits ein weit verbreitetes Thema in Personalkreisen.
 
Dabei sind sich die meisten Unternehmen darüber einig, dass insbesondere in Zeiten des „Fachkräftemangels“ der Stellenwert eines optimalen Unternehmensauftritts steigt und künftig noch weiter an Relevanz gewinnen wird, um qualifizierte Bewerber emotional an sich binden zu können. Damit soll eine kontinuierliche Versorgung mit gut ausgebildetem Personal sichergestellt werden, um den gleichzeitig steigenden Marktanforderungen an Unternehmen auch weiterhin gerecht werden zu können.
 
Personalverantwortliche und Recruiter, die den Bewerbungsprozess gestalten und die für die erwähnte Zielerreichung verantwortlich sind, prägen in diesem Zusammenhang entscheidend das Erscheinungsbild, welches der (potentielle) Bewerber nach außen hin wahrnimmt.
 
Soweit – so klar.
 
Doch an dieser Stelle verwundert es umso mehr, weshalb es noch immer Unternehmen und Personaldienstleister gibt, die sich konträr verhalten, bzw. ein anderes Bild vermitteln:
 
1.    Qualität der Stellenausschreibungen
 
Immer wieder finde ich Stellenausschreibungen mit Rechtschreibfehlern. Wenn doch Bewerber, die in ihren eigenen Bewerbungsunterlagen Fehler haben, schnell auf dem „Absagestapel“ landen – warum also sollte ich mich als Bewerber dann für ein Unternehmen entscheiden, welches nicht fehlerfrei formuliert? Sollte nicht auch auf Unternehmensseite die Genauigkeit der eigenen Unterlagen wichtiger genommen werden? Ein 4-Augen-Prinzip bei der Durchsicht reicht bereits, um hier Abhilfe zu schaffen.
 
2.    Qualität des Bewerbermanagements
 
An den Bewerber werden ebenfalls hohe Anforderungen dahingehend gestellt, dass er/sie möglichst immer den/die richtige/n Ansprechpartner/in mit dem Anschreiben anspricht und den jeweiligen Bewerbungskanal wählt, der seitens des Unternehmens laut Ausschreibung bevorzugt wird, denn dies ist Wertschätzung!
 
Hingegen ist allgemein festzustellen, dass die klassische Eingangsbestätigung einer Bewerbung via E-Mail scheinbar mehr und mehr „aus der Mode“ gerät. Immer mehr Klienten berichten, dass sie nicht einmal eine solche erhalten hätten. Neben der Frage ob die eigene Bewerbung überhaupt angekommen ist, stellt sich der Bewerber in diesen Fällen die viel relevantere Frage, ob das die Art von Wertschätzung ist, die ihm/ihr grundsätzlich auch später im Unternehmen entgegengebracht werden wird.
 
Nur am Rande erwähnt seien hier doppelte Eingangsbestätigungen oder gar Absagen nach mehreren Monaten, ohne dass jemals zuvor eine Bestätigung oder ein Zwischenbescheid versandt wurde.
 
3.    Qualität der Vorstellungsgespräche
 
Eingeladene Kandidaten müssen pünktlich sein, dem Anlass entsprechend gekleidet, gut vorbereitet, hoch motiviert und sprachlich eloquent sein. Und das Unternehmen?
Hier exemplarisch nur ein paar Beispiele, die ich nur in den letzten drei Wochen von Bewerbern genannt bekam:
 
-    Ein Geschäftsführer, der das Gespräch allein führen wollte und dann fast 60 Minuten später erschien. Während dieser Zeit ließ man den Kandidaten allein in einem Raum ohne Getränk und ohne weitere Information sitzen
 
-    Zwei Personalverantwortliche von denen eine Person im Gespräch permanent Kaugummi kaute, die andere offen über den Kollegen lästerte, der zuvor das Wasser gebracht hatte
 
-    Häufig unvorbereitete Gesprächsteilnehmer, die nicht einmal den Lebenslauf des Bewerbers gelesen hatten
 
-    Die Person am Empfang teilt dem Kandidaten mit, er solle nun zum Gespräch gehen und mit dem Lift in den 3. Stock fahren. Oben angekommen holte man ihn jedoch nicht ab, so dass er erst einmal allein durch die Gänge irrte, bis jemand ihn dann „einsammelte“
 
-    Eine andere Klientin berichtete von einem Abteilungsleiter, der sehr negativ und voreingenommen ihren Werdegang verbal „zerpflückte“, um ihr noch im Gespräch eine Absage zu erteilen. Frage: Kann man sich in diesem Fall nicht gegenseitig die Zeit für ein Gespräch von Anfang an ersparen?
 
Etc.
 
Natürlich handelt es sich hier jeweils nur um Einzelfälle. Doch die Reaktion auf Kandidatenseite war die gleiche: „Ich bin froh über die Absage!“ oder „Dort hätte ich sowieso nicht anfangen wollen.“
 
Daher die Frage:

Können (und wollen) wir als Entscheider und Personalverantwortliche uns in diesen Zeiten derartige Vorgehensweisen noch „leisten“?

Martina Uppendahl - 16:33:40 @ Vorstellungsgespräch, Human Resources | Kommentar hinzufügen

Warum sollten wir gerade SIE einstellen?

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Diese heikle und nicht zu unterschätzende Frage während des Einstellungsvorganges treibt so manchem Bewerber schnell die Schweißperlen auf die Stirn.
 
Sollte sie jedoch nicht!
 
 
Grundsätzlich ist es sowieso sinnvoll, diese Überlegung selbst – unabhängig davon, ob die Frage überhaupt auf Arbeitgeberseite gestellt wird oder nicht – anzustrengen und für sich zu klären. Im Idealfall tun Sie dies auch bereits im Vorwege für jede Stelle, auf die Sie sich bewerben möchten.
 
 
Somit dürfte Ihnen die Erstellung eines aussagekräftigen Anschreibens dann auch nicht mehr allzu schwer fallen.
 
 
Denn genau um die Klärung dieser Fragestellung geht es schließlich bei der Besetzung einer jeden Vakanz:
 
Gesucht wird der Bewerber, dem man eine Stelle mit all ihren speziellen Herausforderungen am meisten zutraut.
 
 
Bleiben Sie immer authentisch und selbstbewusst
 
(sich selbst bewusst)!
 
 
Überlegen Sie sich am besten schon vor der Erstellung einer Bewerbung, was Sie fachlich wie persönlich besonders macht und wie Sie sich von anderen Bewerbern unterscheiden. Werden Sie sich Ihrer Stärken klar und bringen Sie diese aufs Papier! Haben Sie keine Bedenken vor „ungeraden“ oder lückenhaften Lebensläufen! Wer hat heute schon den „perfekten“ Lebenslauf? Wichtig ist lediglich, wie schlüssig Sie Ihren persönlichen Werdegang wiedergeben und wie Sie mit Fehlern in der Vergangenheit umgegangen sind.
 
Denn exakt Ihre Persönlichkeit ist es, die Sie auszeichnet und die Sie einzigartig macht!
 

Zeigen Sie Profil und verleihen Sie Ihrer Individualität Ausdruck.

Martina Uppendahl - 16:01:55 @ Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräch, Coaching und Karriereberatung | Kommentar hinzufügen


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