FlatPress My FlatPress blog FlatPress Admin 2018 2018-10-19T16:53:19+00:00 Admin ~/ Kommunikativ „auf Zack“! Sprache in der Globalisierung und Digitalisierung ~/?x=entry:entry180921-095215 2018-09-21T09:52:15+00:00 2018-09-21T09:52:15+00:00

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Wie werden wir mit künstlichen Intelligenzen (KI) im Beruf sprachlich umgehen (müssen) und kommunizieren? Muss sich unsere Kommunikation vollständig verändern und versachlichen? 

Da Roboter keine echten Gefühle empfinden können und nur durch die vorgenommene Programmierung in eine bestimmte Richtung agieren, wird die Durchschnitts-KI voraussichtlich eher sachlich kommunizieren. Doch was ist mit der sprachlichen Beziehungsebene, auf deren Basis sich Sympathie oder Antipathie entwickeln? In welcher Sprache werden wir perspektivisch kommunizieren? 

Abseits jeglicher KI sind aktuell im Zuge der Globalisierung und fortschreitenden internationalen Digitalisierung gute fremdsprachliche Kenntnisse hilfreich und wichtig, Tendenz steigend. Nun kommt es allerdings noch darauf an, in welchem Beruf und in welcher Branche Sie tätig sind und welche Sprachen Sie darin sprechen müssen. Nicht überall müssen Sie heute zwingend verhandlungssicheres Englisch vorweisen. Doch auch diese Tatsache ist dem Wandel unterworfen: Englisch ist vielerorts schon absoluter Standard – teilweise sogar in Berufen, in denen es zuvor auch ohne Englisch ging. Im IT Bereich kommt man ohne Englisch kaum weiter. Auch von Teamassistenten und einfachen Büromitarbeitern wird häufig schon Englisch gefordert. Am Stellenmarkt werden Sie heute nur noch wenige Stellen finden, bei denen nicht zumindest Grundkenntnisse in Englisch gefordert werden. Die Roboter der Zukunft werden vor allem im englischsprachigen Raum wie im Silicon Valley entwickelt – dem Bereich der English und digital Natives!  

Im Informationszeitalter lässt sich eine deutliche Zunahme von verwendeten Anglizismen feststellen. Oder „organisieren“ Sie noch, wo andere schon längst „managen“? Bringen Sie Kompetenzen im „Change Management“ mit oder können Sie sich dem Wandel nur schwer anpassen? Und fühlen sich fit genug bei der Berechnung Ihrer Key Performance Indicator (KPI) oder arbeiten Sie noch mit alten Kennzahlensystemen?

Roboter allerdings „pfeifen auf Englisch“, so der Standard: https://www.derstandard.de/story/2000062127065/ki-experiment-beendet-weil-bots-eigene-sprache-entwickelten

Ein bereits durch Facebook durchgeführtes Experiment mit zwei untereinander kommunizierenden Bots bewies und unterstrich diese These. Die KI entwickelten sogar eine ganz eigene Sprache untereinander, wie Fast Company hier ganz deutlich dokumentiert: https://www.fastcompany.com/90132632/ai-is-inventing-its-own-perfect-languages-should-we-let-it

Wird die Arbeitnehmerschaft der Zukunft sich dieser womöglich völlig neu entstehenden Sprache anpassen müssen? Denkbar ist dieses Szenario m.E. wohl am ehesten in einem innovativen Hightechkonzern-Umfeld. Wer dort arbeiten möchte und die Zukunft für sich sieht, sollte die Beherrschung gängiger Sprachen in jedem Falle für sich zum Standardprogramm zählen. 

Englisch ist heute noch Welt- und Geschäftssprache Nummer eins, wird vielleicht aber auch bald abgelöst werden. Weitere Sprachkenntnisse sind immer ein Vorteil. Wer grundsätzlich besser und vielseitiger gebildet ist, wird immer auch zukunftsfähigere Chancen am Arbeitsmarkt haben, das ist klar – auch jenseits vom Sprachthema. Mehr ist in diesem Bereich auch mehr:

Bewerber/ -innen mit weiteren Kenntnissen werden dort bevorzugt eingeladen und eingestellt, wo diese Kenntnisse hilfreich oder gar notwendig zur Bewältigung der Position sind. Grundsätzlich gilt doch: Je internationaler Sie arbeiten möchten und je mehr Karriere Sie machen möchten, umso wichtiger sind auch gute Sprachkenntnisse. Als Führungskraft beispielsweise kann eine überdurchschnittliche Kommunikationsfähigkeit - in der eigenen wie auch in einer anderen Sprache – gleichzeitig ein besonderer persönlicher Erfolgsfaktor sein. Hinzu sollten im Idealfall auch soziale Kompetenzen kommen, wie interkulturelle Fähigkeiten und Empathie – eine klare Abgrenzung und Heimvorteil für den Menschen – ganz im Gegensatz zur KI.

Ob Sie in der betreffenden Stelle dann tatsächlich Englisch sprechen oder verstehen müssen, ist jedoch noch einmal eine andere Frage, denn Stellenausschreibungen sind immer auch ein Transportmittel für die Kommunikation der Arbeitgebermarke nach außen (Employer Branding). Und wie bei allen Marketing-Maßnahmen wird auch hier manchmal ein bisschen beschönigt, bzw. verstärkt.  Von daher empfehle ich, sich als Bewerber/-in nicht von den oft hochgestochenen Formulierungen einschüchtern oder gar abschrecken zu lassen.

Egal in welcher Sprache wir mit KI auch kommunizieren werden - abseits des Berufslebens hilft Ihnen die englische Sprache, bzw. weitere Sprachkenntnisse in jedem Fall gut weiter: Auf Reisen im Ausland oder selbst innerhalb Deutschlands. Sprache öffnet Türen und baut Brücken zu anderen Menschen, Kulturen und Mentalitäten. Für viele Menschen eine große persönliche Bereicherung. Wenn Sie sich allein anhand sprachlicher Kompetenzen weltweit unkompliziert und frei bewegen können, trägt dies gleichermaßen auch zu einem verbesserten Selbstbewusstsein für Sie bei. Und das kann ja nur von Vorteil sein, oder?

Entscheidend für den konkreten Bezug zwischen Branche und Sprache sind die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen weltweit in Bezug auf das eigene Land. Letztlich bleibt es Ihnen selbst überlassen, die eigenen Fähigkeiten objektiv und ehrlich einzuschätzen. Fühlen Sie sich dazu nicht in der Lage, können Sie jederzeit einen Einstufungstest bei einem Fremdspracheninstitut belegen und sich zusätzliches Feedback von Personen aus dem eigenen Umfeld einholen, die Ihre Kompetenzen beurteilen können. Und bleiben Sie sprachlich „am Ball“ – vor allem auch im Umgang mit künstlichen Intelligenzen. 
Die Welt vernetzt sich mehr und mehr - wer dabei weiter lediglich in der eigenen Sprache verhaftet bleibt, wird wohl leider irgendwann das gesellschaftliche „Schlusslicht” bilden.

Vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl – vor allem wenn es um die Wahl Ihres Arbeitgebers geht! ~/?x=entry:entry180810-103715 2018-08-10T10:37:15+00:00 2018-08-10T10:37:15+00:00

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„Frisches Obst, kostenlose Getränke, Arbeitsplatz im Loft mit Traumblick, Top Arbeitgeber des Jahres und Firmenevents mit Tischkicker und Grillung an Freitagen“ – so oder so ähnlich locken hippe Unternehmen heutzutage potenzielle neue Mitarbeiter im Rahmen des „Employer Brandings“, denn wir haben ja den häufig propagierten Fachkräftemangel und gute Mitarbeiter zu finden ist eben schwer. Da muss man als Firma schon etwas bieten!

Ja – das ist wohl richtig, ABER:

Was sind all die genannten Anreize und Benefits noch wert, wenn es doch im Kern des Unternehmens nicht stimmt? Wie auch in anderen Lebensbereichen, so erscheint die Fassade häufig optimal und geradezu perfekt zu sein. Doch wesentlich interessanter ist es doch, auch mal einen Blick dahinter zu werfen. 

Und ob es im Herzen des Unternehmens eben „stimmt“ oder nicht – genau das gilt es herauszufinden – durch Sie als Bewerber/-in. 

Um zu erkunden, ob das Unternehmen auch hinsichtlich der „weichen Faktoren“ zu Ihnen passt ist essentiell, um Ihnen eine langfristige und tiefgehende Arbeitszufriedenheit zu gewährleisten. Unter diesen „weichen Faktoren“ versteckt sich die Unternehmenskultur der Firma, also wie der Umgang miteinander gestaltet wird und auf welchen Werten das Denken und Handeln der Angestellten und Führungskräfte im Unternehmen basiert. Hier gibt es sehr große Unterschiede:

Es fängt bereits damit an, ob eine Duz- oder eine Siez Kultur gelebt wird. Fragen Sie sich dazu doch mal selbst, ob Sie Ihren Chef lieber mit „Du“ oder „Sie“ ansprechen möchten. Und möchten Sie anders herum von Ihrem Chef lieber geduzt oder gesiezt werden? Darüber hinaus können Ihnen die folgenden 7 Fragen genauer Aufschluss darüber geben, ob Sie sich im betreffenden Unternehmen rein menschlich gesehen „zu Hause“ fühlen könnten oder nicht:

1. Wie läuft die Zusammenarbeit im Team ab? Gibt es regelmäßige Besprechungen und Feedbacks?

2. Welcher Führungsstil wird im Unternehmen bevorzugt und wie wird dieser umgesetzt?

3. Wie geht man in der Firma mit Problemen, Fehlern oder mit Kritik um?

4. Welches Verständnis haben die Führungskräfte in Bezug auf Information und Kommunikation zu den Mitarbeitern?

5. Welche Werte sind wichtig? Gibt es eine Vision?

6. Wie stellt sich das Unternehmen den/die neue(n) Mitarbeiter/ -in vor?

7. Welche Organisationsform hat das Unternehmen und an welcher Stelle ist die betreffende Stelle „aufgehängt“?

Nur wer „andere“ Fragen wie diese 7 genannten Fragen im Vorstellungsgespräch stellt, hat auch die Chance, „andere“ Antworten zu erhalten! Seien Sie also mutig und holen Sie sich wichtige Informationen aus dem Gespräch heraus, so dass Sie sich ein gutes Bild vom Miteinander machen können. Natürlich sollen Sie auch gebotene Anreize und Benefits wie eingangs beschrieben mit in Ihre Überlegungen zur Entscheidung für oder gegen einen Arbeitgeber einbeziehen, aber eben nicht ausschließlich!

Unterschätzen Sie nicht die Wichtigkeit, den passenden Arbeitgeber auch auf menschlicher Ebene zu finden!

Ansonsten gibt es meistens das „böse Erwachen“ im Laufe der Probezeit und es besteht die Gefahr, dass es einfach nicht passt. Eine Probezeit-Kündigung ist häufig die Folge unterschiedlicher Ansichten und Verhaltensweisen. 

Diese frühzeitige Trennung ist für beide Seiten unschön und für Sie als Bewerber/-in vor allem auch im späteren Verlauf schwierig, denn kurze Stationen haben immer einen eher negativen Einfluss auf den Lebenslauf und auf zukünftige Bewerbungsgespräche. Dort müssen Sie sich dann (erneut) für die Probezeit-Kündigung rechtfertigen und man wird Sie darin mit Fragen quälen, wie es denn dazu kam, denn auch der neue Arbeitgeber möchte keine Mitarbeiter/-innen während der ersten 6 Monate kündigen oder von Ihnen eine Kündigung erhalten.

Wollen Sie das?

Vorsicht ist auch bei der Eigenkündigung geboten, um keine Nachteile bei der Agentur für Arbeit zu erhalten, wie eine Sperre beim Bezug von Arbeitslosengeld. Auch sollten Sie triftige Gründe anführen können, was Sie zu einer Kündigung bewogen hat. Zukünftige Firmen wollen auch hier auf „Nummer sicher“ gehen und werden Sie dazu intensiv befragen, um solche Szenarien zu vermeiden. 

Sind Sie souverän genug dafür?

Auch ist Vorsicht geboten, zu schnell einen neuen Arbeitgeber in den sozialen Netzwerken, wie XING oder LinkedIn zu präsentieren. Stolz über eine neue Stelle in einer wohlklingenden großen Firma neigen Sie verständlicherweise dazu, direkt in den ersten Arbeitstagen Ihre Social Media Profile zu aktualisieren. 

Auch in diesem Falle kann Ihnen eine Kündigung während der Probezeit ziemlich unbequem „auf die Füße fallen“, denn Sie hatten die tolle neue Stelle ja bereits überall kommuniziert. Jetzt werden Sie sicherlich auch überall begründen müssen, warum Sie nur so kurz dort waren, wenn es doch solch eine tolle Firma ist und Ihre Stelle so verantwortungsvoll. 

Ist es Ihnen das wert? Oder wollen Sie mit dem Eintrag lieber noch ein paar Monate warten?

Ärgerlich und mühsam ist es auch, während der Probezeit weitere Bewerbungen schreiben zu müssen und parallel zur meist mit Aufgaben prall gefüllten Arbeitszeit an weiteren Vorstellungsgesprächen teilnehmen zu müssen. Dies bedeutet für Sie eine klare Doppelbelastung. Und wenn die Situation sowieso schon nicht so rosig ist, sollte es Ihnen trotzdem gelingen, bei Gesprächen voll motiviert und überzeugend anzutreten.

Können Sie das?

„Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet.
Der Wahn ist kurz, die Reu‘ ist lang.“

Aus/von: Das Lied von der Glocke (Gedicht), Friedrich Schiller

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen immer die richtige Wahl – auf all Ihren Wegen! Vertrauen Sie dabei vor allem immer auch auf Ihr Bauchgefühl. 

Herzlichst, Ihre 
Martina Uppendahl

Unerreichbare Karriereziele gibt es nicht ~/?x=entry:entry180514-131622 2018-05-14T13:16:22+00:00 2018-05-14T13:16:22+00:00

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Viele Menschen stehen beruflich an einer anderen Stelle als wo sie eigentlich stehen möchten. Unerfüllte Träume machen auf Dauer unzufrieden. Von dieser nagenden Unzufriedenheit Betroffene resignieren irgendwann und geben das Streben nach der beruflichen Erfüllung auf, da sie mitunter immer wieder enttäuscht wurden und einfach nicht weiterkommen. -Sie verfolgen stattdessen Ziele in anderen Lebensbereichen, die sie für sich als umsetzbar und erreichbar erachten. Häufig werden diese Ziele jedoch zu niedrig angesetzt. 

„Dienst nach Vorschrift“, Unter- oder Überforderung, Arbeitslosigkeit, psychische Erkrankungen und am Ende auch physische Krankheiten sind dann oft die schwerwiegenden Konsequenzen des Aufgebens oder des Eingestehens des eigenen Scheiterns oder scheinbaren Unzulänglichkeit. 

Das ist sehr schade! 

Mit der eigenen Persönlichkeit Grenzen überwinden
Dabei lohnt es sich durchaus, seine Ziele zu konkretisieren und konsequent zu verfolgen. Nur wer auch langfristig gesehen genug Durchhaltevermögen besitzt und psychisch mit der richtigen Portion Resilienz, also innerer Stärke ausgestattet ist, den Glauben an die eigene Zielerreichung nicht verliert und eine positive Grundeinstellung hat, kann das scheinbar Unmögliche häufig tatsächlich auch realisieren. 

Aber wie kann dies funktionieren? 

Was unterscheidet solche Menschen von anderen, die keine echten Ziele haben oder ihre Ziele gar nicht erst weiterverfolgen?

Hierzu sollte zunächst nach den tatsächlichen Gründen und Ursachen geforscht werden, die zu einer Abkehr von den eigenen Vorstellungen führt. Diese Gründe liegen oft in der Person des Betroffenen, natürlich in Kombination mit den individuell gemachten Erfahrungen im Laufe des beruflichen Werdeganges.

Die Negativspirale durchbrechen
Berufliche Fehlschläge – beispielsweise eine Kündigung durch den Arbeitgeber – vor allem schon in der Probezeit, jegliche Form der Diskriminierung, des sozialen Ausschlusses oder im Extremfall echtes Mobbing (durch den Vorgesetzten, durch Kolleginnen und Kollegen) oder schlichtweg persönliches soziales Fehlverhalten, das erlebt wurde – werden über Jahre hinweg auf der „emotionalen Festplatte“ gespeichert. Das Selbstbewusstsein sinkt immer weiter, negative Ereignisse potenzieren sich über die Jahre unvermeidlich.

Die Abwärtsspirale der Selbstachtung ist schnell erreicht. 

Doch wir können diese Negativspirale durchbrechen!  

Ein möglicher Ausweg:
Wichtig für den ersten Schritt hinaus aus dem ganzen Dilemma ist es, für sich zunächst einen konkreten Zeitpunkt zu definieren, an dem wir zu uns selbst sagen können: „Ab heute ist Schluss damit! Ab sofort kümmere ich mich vor allem um meine eigenen Belange und „hole“ mir den Job, der mir zusteht und den ich schon so lange verdient habe!“

Solche Aussagen mögen zunächst recht brachial erscheinen und beängstigend für so manch eine zarte Seele, doch bewirkt dieser innere Weckruf an sich selbst oft wahre Wunder:

Die eigenen Ressourcen werden gebündelt. Körper und Geist kommen in Aufbruchstimmung. Aktivität setzt ein. 

Frust und Enttäuschung werden in positive Energie umgewandelt, mit deren Hilfe wir in die notwendigen Aktionen gehen können. Vielleicht finden wir ja auch unsere ganz eigene Strategie, um die notwendige Kraft dazu zu entwickeln. Wichtig ist jedoch, dass wir diese entwickeln! Und dann stehen uns auch schon alle Türen offen. 

Klingt einfach? -Ist es auch.

Befassen wir uns intensiv mit uns selbst: Welche Stärken haben wir und welche Fachkompetenzen und vor allem wo wollen wir denn eigentlich hin? Wie definieren wir unser Karriereziel, wie unsere Teilziele? Wie definieren wir eigene Werte?

Je genauer wir uns unser Ziel bildlich vorstellen können, umso leichter wird es für uns auch erreichbar sein. 

Und so funktioniert es mit der Zielerreichung:
Erst wenn das konkrete Ziel definiert werden kann, macht es Sinn, sich mit der Strategie – also dem Weg dorthin – zu beschäftigen. Versuchen wir unser Ziel als eigenes Projekt zu betrachten und dies in kleinere Teile herunterzubrechen, denn Teilziele sind leichter erreichbar. Bleiben wir strukturiert und machen wir uns schriftliche Aufzeichnungen dazu. Visualisieren wir möglichst alle notwendigen Teilschritte. Holen wir uns ggf. auch Rat von Experten dazu, wie z.B. von einem Karriereberater und nutzen jegliche Form der Weiterbildung, falls uns wichtige Qualifikationen oder Abschlüsse fehlen. Besorgen wir uns all die notwendigen Ressourcen, die dazu notwendig sind! 

Und dann geht es auch schon los!

Lassen wir uns auf unserem Weg nicht von den Meinungen anderer abbringen – egal um wessen Meinung es auch geht. Hören wir uns mögliche Kritik an und beurteilen diese sachlich hinsichtlich ihrer Angemessenheit. Passen wir unsere Ziele ggf. an. Auch sich verändernde Situationen und Unerwartetes muss in unserer Planung berücksichtigt werden. Bleiben wir flexibel und suchen wir vorab nach möglichen Handlungsalternativen für auftretende Schwierigkeiten. 

Am Ende ist die praktische Umsetzung und der eigene Wille von zentraler Bedeutung: Wer sich gar nicht erst traut etwas auszuprobieren, sollte vielleicht gar nicht erst starten. Wer Angst hat in die falsche Richtung zu laufen, sollte besser „zu Hause“ bleiben. Wer sich für nichts entscheiden kann, sollte weiterhin mit der Vielzahl der Möglichkeiten beschäftigt bleiben. 

Aber die Zeit ist reif - setzen wir uns doch auch einmal für uns selbst ein, anstatt immer nur für andere! Ansonsten wird es wohl eher wenige Personen geben, die uns dies abnehmen werden.

Fokussieren wir uns auf das was wir wirklich erreichen wollen. Setzen wir auf eine hohe Selbstmotivation, einen starken inneren Antrieb und auf eine positive Grundeinstellung. Halten wir uns informiert und beschaffen uns notwendige Ressourcen. 

Dabei wünsche ich uns allen viel Erfolg und die richtige Portion Mut.

Herzlichst, Ihre 
Martina Uppendahl