FlatPress My FlatPress blog FlatPress Admin 2020 2020-09-24T21:15:30+00:00 Admin ~/ Vorstellungsgespräche professionell vorbereiten mit einem individuellen Coaching ~/?x=entry:entry200921-152539 2020-09-21T15:25:39+00:00 2020-09-21T15:25:39+00:00

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Ziele eines Coachings als professionelle Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch sind individuell unterschiedlich, da jede/r eine andere Ausgangssituation hat. Grundsätzlich geht es aber darum, Sicherheit und Souveränität zu gewinnen, um die Zuhörer zu überzeugen und möglichst eine Zusage nach dem Gespräch zu erhalten. Lockerheit in Bezug auf die eigene Präsentation und auf den Umgang mit schwierigen Fragen zu erreichen ist wichtig, um auch auf unerwartete Fragen angemessen reagieren zu können, mit denen möglicherweise auch immer zu rechnen ist.

Demnach orientieren sich die Coaching-Inhalte auch immer am ganz persönlichen Bedarf. So geht es bei vielen Coachees darum, als Erstes Aufregung und Angst abzubauen, soweit vorhanden. Das gelingt häufig bereits durch das reine Wissen, wie so ein Vorstellungsgespräch normalerweise abläuft. Gerade junge Berufsstarter /-innen benötigen also erst einmal Orientierung, was konkret auf sie zukommt - inhaltlich und organisatorisch. So ist es hilfreich, das jeweilige Gespräch ganz konkret vorzubereiten und zum Beispiel mit einem Rollenspiel einzuüben - quasi als Generalprobe.

Wer das nicht mag, sollte neben der Beantwortung schwieriger Fragen, wie nach den eigenen Stärken und Schwächen, auf die authentische Selbstpräsentation fokussieren, die ich immer gern zusammen mit meinen Klientinnen und Klienten einübe. Im Bewerbungsgespräch für einen Ausbildungsplatz kann man statt mit Berufserfahrung mit der eigenen Persönlichkeit punkten. Ein ehrlicher und authentischer Auftritt ist dabei wichtig. Niemand sollte sich verstellen oder eine Rolle spielen. - Das fliegt schnell auf. Der / die Auszubildende sollte sich gut darauf vorbereiten erklären zu können, warum gerade dieser Ausbildungsplatz so gut zu ihm oder ihr passen würde und warum gerade dieses Unternehmen so interessant für die eigene Ausbildung ist - es geht also um die Motivation. Vielleicht gab es vor einiger Zeit ja sogar schon ein Praktikum über die Schule in diesem oder einem ähnlichen Bereich? Oder vielleicht arbeiten die Eltern in einem ähnlichen Beruf und es kann mit ersten Informationen aus dem Berufsalltag geglänzt werden?

Wichtig ist neben dem Inhalt vor allem aber auch die Körpersprache wie Mimik, Gestik, Blickkontakt und die Haltung. Man wirkt zu rund 80% über das persönliche Auftreten!

Wer gut über den zukünftigen Beruf und über die Produkte der Firma informiert ist, ist anderen Bewerberinnen und Bewerbern schon einen großen Schritt voraus. Am Ende gewinnt dann die reine Sympathie. Es muss einfach “passen” - auch menschlich gesehen. Letztendlich gibt es nicht DAS klassische Vorstellungsgespräch. Jedes Gespräch ist anders. Manchmal gibt es auch - gerade wenn es um einen Ausbildungsplatz geht - ein Gruppenauswahlverfahren (=Assessment Center). Hier gelten andere “Regeln” als in einem Einzelgespräch.

Dennoch gibt es bestimmte Fragen, die immer wieder im Rahmen eines strukturierten Interviews abgefragt werden, wie Stärken und Schwächen, was bedeutet Teamarbeit, warum sollte sich die Firma für den Bewerber / die Bewerberin entscheiden, warum gerade dieser Ausbildungsberuf, was weiß man schon über die Firma, wo sieht man sich in 5 Jahren, warum kein Studium (bei Abiturienten) usw. Der mögliche Fragenkatalog ist lang. Je selbstreflektierter der/die Bewerber/ -in ist und sich schon Gedanken gemacht hat, welcher Beruf evtl. zu den eigenen Kompetenzen passen würde oder was man gern macht, hat Vorteile.

Bewerber / -innen sollten auf jeden Fall wissen, welche Aufgaben im jeweiligen Beruf zu erledigen sind und begründen können, warum diese die richtigen Tätigkeiten für die berufliche Zukunft wären. Informationen zu Berufen findet man z.B. über die Agentur für Arbeit unter BERUFENET https://berufenet.arbeitsagentur.de/

Bei der optimalen Vorbereitung ist zunächst wichtig, dass man sich selbst vor anderen vorstellen kann und ein bisschen über sich persönlich sprechen kann (z.B. warum man sich für den Beruf entschieden hat, was man gern in der Freizeit macht und welche Fächer in der Schule die liebsten waren). Helfen kann hier z.B. ein Bewerbungscoaching. Das kann man gut üben, indem man sich das selbst aufsagt oder vor Familie und Freunden, und sich ein Feedback einholt, wie man gewirkt hat. Man kann auch ein Handyvideo von sich selbst drehen und schaut es sich hinterher an. Da merkt man dann schon ganz gut selbst, wo es Verbesserungsbedarf gibt und was schon ganz gut geklappt hat. Am Ende aber ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und jede/r hat Verständnis für Nervosität und leichte Unsicherheiten - gerade wenn es um einen Ausbildungsplatz geht. So haben ja schließlich auch die Interviewer einmal angefangen.

Beim Firmenwissen kann man sich neben der Website des Unternehmens auch gut auf Karrieremessen über das Unternehmen informieren. In Hamburg wären da insbesondere “stuzubi”, “abiup” und die “vocatium” als Ausbildungsmessen zu nennen. Dort erfährt man viel über Berufe, Unternehmen und was die Bewerbung betrifft. Oft berichten ehemalige Azubis aus der Praxis, was sehr hilfreich sein kann. Man kann auch schon eine fertige Bewerbungsmappe mitnehmen. So ist man optimal darauf vorbereitet, diese direkt vor Ort dem möglichen Ausbilder / der Ausbilderin persönlich zu überreichen. Damit kann man gleich einen guten ersten Eindruck machen! Mit einem Messebesuch kann man dann auch im Bewerbungsgespräch punkten, denn das zeigt besondere Einsatzbereitschaft dabei, den richtigen Arbeitgeber für sich zu finden und gibt dann wiederum auch dem zukünftigen Ausbildungsbetrieb die Sicherheit, sich für den / die richtigen Kandidaten / Kandidatin zu entscheiden. Auch bei der Handelskammer erhält man Auskünfte oder natürlich im Arbeitsamt. 
In den sozialen Netzwerken wie XING, LinkedIn oder auch bei Facebook und Instagram erfährt man viel über Unternehmen, weil heute fast jede Firma einen solchen Online-Auftritt hat und immer sehr an passenden Nachwuchskräften interessiert ist.

Am wichtigsten ist es zunächst, die eigene Wirkung zu optimieren - also die Körpersprache, Mimik, Gestik und Haltung. Dazu kommt die Vorstellung seines Lebenslaufes vor Publikum, also die Selbstpräsentation. Das ist die wichtige Grundlage. Das geht im Rollenspiel oder im Gespräch mit einer anderen Person. Erst wenn das sitzt, geht es um die Beantwortung möglicher Fragen und der Umgang mit schwierigen Fragen, das Notieren eigener Fragen und die Inhalte der Ausbildung und natürlich ein paar Fakten zum Unternehmen. Je besser man sich über den Ausbildungsberuf informiert hat, desto besser natürlich. Auch sollte das Unternehmen merken, dass grundsätzlich ein großes Interesse darin besteht, eine Ausbildung erfolgreich bis zum Ende zu absolvieren. Wie man das vorbereitet, ist verschieden. Viel lesen im Internet ist hilfreich. Vor allem auf der Website des Unternehmens. Wichtig ist es aber vor allem, mit jemandem zu üben, der ein ehrliches Feedback gibt und zu dem man Vertrauen hat, um schnell Sicherheit gewinnen zu können. Z.B. mit einem Bewerbungscoach, der einem sympathisch ist.
Wer kein Abitur hat, hat vielleicht den Vorteil, schon erste praktische Erfahrungen gemacht zu haben, da die Schulzeit nicht so lang war. Diese wertvollen Praxis-Erfahrungen können entweder in Form von Praktika, Schülerjobs oder auch über ehrenamtliches Engagement gesammelt worden sein. Praxisbezug kann sogar ein Vorteil sein, durch den man eher eingestellt wird. Auch Hobbies sind dabei zu berücksichtigen, denn in der Sportmannschaft beweist man auch schon dass man gut in einem Team arbeiten kann.

Ansonsten können aber auch Reisen oder Auslandsaufenthalte von Vorteil sein, wenn es z.B. um die Bewerbung bei einem internationalen Unternehmen geht.

Es gibt wirklich sehr viel Literatur, das kann wirklich verwirrend sein. Es gibt auch viele gute und sehr gute Ratgeber, aber ich möchte hier nicht konkret werden. Ganz einfach aus dem Grund, dass gerade die individuelle Vorbereitung im Vordergrund stehen sollte und eben nicht der STANDARD. Denn der / die Standard-Kandidat/ -in wird auch nicht die Stelle bekommen. Gefragt ist Persönlichkeit und Individualität. Niemand möchte jemanden einstellen, der nur irgendwelche Phrasen auswendig gelernt hat. Das macht wenig Sinn.

Jemand der / die dem Ausbilder sympathisch ist und sich gut auf das Unternehmen vorbereitet hat, wird auch nicht übel genommen, wenn mal eine Frage nicht beantwortet werden konnte. Was die Gehaltsvorstellung betrifft, so haben Auszubildende leider keinen Verhandlungsspielraum. Manche Unternehmen vereinbaren jedoch auch – meist eher nach der Ausbildung – individuelle Ziele, die einmal pro Jahr in einem Jahresgespräch überprüft und besprochen werden. Ggf. schließen sich dann sogenannte variable Einmalzahlungen an, die an die eigene Leistung geknüpft ist - je nachdem wie gut also diese Ziele erreicht werden. In einem vertrauensvollen Ausbildungsverhältnis sollte man im Idealfall aber offen und ehrlich über alle Themen sprechen können. Allerdings sollte das was ich als Azubi alles bekomme (Urlaub, Ausbildungsvergütung, Fahrkarte usw.) nicht vom Auszubildenden selbst im ersten Gespräch thematisiert werden. Das könnte unverschämt wirken. Sicher ist, dass vor Unterzeichnung des Vertrages das Unternehmen von sich aus über die jeweiligen Konditionen sprechen. 

In diesem Sinne wünschen wir viel Erfolg bei der professionellen Vorbereitung!

Herzlichst,
Ihre Martina UppendahlHelp.jpg

Was ist eine Initiativbewerbung und wann ist der beste Zeitpunkt dafür? ~/?x=entry:entry200229-152334 2020-02-29T15:23:34+00:00 2020-02-29T15:23:34+00:00

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Was ist eine Initiativbewerbung und wann ist der beste Zeitpunkt dafür?

Zunächst möchte ich an dieser Stelle auf meinen bereits hier im Blog erschienenen Artikel „Die überzeugende Initiativbewerbung“ hinweisen. Dort finden Sie bereits erste Informationen zum Thema der Initiativbewerbung.

Da ich in meiner Beratung jedoch in letzter Zeit immer wieder mit der Frage der Initiativbewerbung konfrontiert werde, dachte ich mir, es bedarf eines weiteren Artikels dazu hier im Blog, denn viele Bewerber/ -innen haben noch immer Probleme bei der Formulierung einer solchen besonderen Bewerbung und wissen eigentlich gar nicht genau was das bedeutet und wann es Zeit für diese Art der Unternehmensansprache ist.

Was zunächst bedeutet denn überhaupt eine Initiativbewerbung?

Das Wort „Initiativbewerbung“ besteht aus „Initiative“ und aus der klassischen „Bewerbung“. 

Diese Form der Bewerbung basiert auf der Herkunft der Initiative, wer also den Anstoß für die Bewerbung gibt. Normalerweise ist das ja ein Unternehmen, das eine konkrete Stellenausschreibung herausgibt, weil es einen externen Personalbedarf gibt. Eine solche Ausschreibung liegt hier nicht vor und bildet nicht die Basis für eine Bewerbung. Nach außen betrachtet gibt es keinen Grund, sich zu bewerben. In diesem Falle erfolgt der Antrieb zur Bewerbung allein durch den Bewerber oder die Bewerberin, weil er oder sie der Firma die eigene Arbeitskraft anbietet – z.B. aus dem Wunsch heraus, Teil dieses Unternehmens zu werden. 

Da es nun eben keine Stellenausschreibung vorliegt, besteht momentan auch keine Stelle in der Firma, an die man eine Bewerbung adressiert. Und das ist genau auch die Schwierigkeit und der Grund für eine eher geringe Chance auf Erfolg bei dieser Art der Bewerbung:

Wenn das Unternehmen keine Stelle ausgeschrieben hat, besteht also auch kein Bedarf an neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – zumindest nicht offiziell. Warum also sollte das Unternehmen, bei dem ich mich initiativ bewerbe, mich also trotzdem – nur aufgrund meiner Bewerbung - zu einem Gespräch einladen?
Das ist die zentrale Frage, auf die Ihre Initiativbewerbung Antworten liefern sollte. 

Was konkret bieten Sie an (und sonst evtl. niemand anderes oder nur wenige andere?) oder worin haben Sie Erfahrungen? Diese Angaben sollten für die Firma von großem Interesse sein. 

Ein weiterer Punkt, damit eine Initiativbewerbung erfolgreich sein kann ist zudem der richtige Zeitpunkt dafür – kommen Sie dort an „zur richtigen Zeit und am richtigen Ort.“

Eine willkürlich erstellte Bewerbung wird hier wenig erfolgreich sein. Es gilt, das zu bewerbende Unternehmen möglichst gut zu kennen (da es sich um einen Wunscharbeitgeber für Sie handelt) und seine Neuigkeiten möglichst genau zu verfolgen:
Was passiert denn eigentlich gerade in der speziellen Branche des Unternehmens? Gibt es evtl. gerade eine Umstrukturierung oder bahnt sich eine solche bald evtl. an? Wertvolle Informationen liefern dazu die Wirtschaftsnachrichten und die eigenen Pressemitteilungen der Firma. 

Lesen Sie diese gründlich und informieren Sie sich in verschiedenen Medien!

Und letzten Endes muss das Unternehmen natürlich auch Budget zur Verfügung haben, um jetzt gerade jemanden einstellen zu können. Das können Sie meistens nicht wissen – dabei sollten Sie auch ein bisschen auf Ihr Glück vertrauen. 
Erst wenn all diese Punkte schlüssig zusammentreffen, besteht eine reelle Chance auf eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. 

Sollten Sie also überlegen, ob Sie sich auf eine ausgeschriebene Stelle bewerben oder initiativ, bestehen die größeren Chancen wohl meist bei der ausgeschriebenen Vakanz.

Dennoch stellt die Möglichkeit der Initiativbewerbung eine Chance dar und sollte auch weiterhin genutzt werden. 
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg dabei, Ihren Wunscharbeitgeber von sich zu überzeugen – auch wenn eigentlich gar kein Bedarf dort besteht. 

Herzlichst, Ihre
Martina Uppendahl

Leichter leben mit eigenem Konfliktmanagement - Persönliche Konflikte gezielt angehen, lösen und leichter leben ~/?x=entry:entry190726-134745 2019-07-26T13:47:45+00:00 2019-07-26T13:47:45+00:00

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Jeder Mensch hat persönliche Ansprüche und Erwartungen – an sich selbst, an seine Umwelt und an seine Mitmenschen. 
Wenn diese Erwartungen jedoch nicht eintreffen oder sogar dauerhaft nicht erreichbar sind, kann sich schnell ein handfester innerer Konflikt bilden. Dies kann z.B. eigene Werte betreffen, Ansichten und Meinungen oder auch Verhaltensweisen. 
Sind grundsätzliche Vorstellungen darüber „wie es sein soll“ nicht klar definiert, treten ebenso leicht Schwierigkeiten auf. 

Zunächst sollten wir uns insofern darüber klar werden, wie wir uns gewisse Dinge überhaupt optimalerweise vorstellen. 
Je besser wir uns selbst kennen und das was wir uns wünschen und erhoffen, desto klarer können wir den Grad der Erfüllung einschätzen und skalieren. 

Da jeder Mensch andere Ansprüche und Erwartungen haben kann, sollten wir uns bevorzugt in sozialen Kontexten bewegen, in denen wir auf Gleichgesinnte treffen, um ein Gefühl der Sympathie und des Wohlbefindens zu erlangen. Nur in sozialen Umfeldern, in denen unsere eigenen Vorstellungen erfüllt werden können, können wir auch unsere Talente und Stärken optimal entfalten. 

Es lohnt sich daher, bestehende Verbindungen zu prüfen und dahingehend zu analysieren, ob diese Verbindungen uns eher glücklich machen oder eher das Gegenteil bewirken. 

Genauso sollten wir uns langfristig fragen, welche Lebensziele wir selbst verfolgen möchten und was wir im Leben erreichen möchten. Oft stehen Familienmitglieder oder Freunde dabei mit „gut gemeinten Ratschlägen“ und eigenen Empfehlungen jedoch „im Wege“ und es ist nicht immer leicht, sich von diesen Anmerkungen zu distanzieren. Hinterfragen wir doch einmal all unsere Handlungen, Einkäufe und Unternehmungen. Wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, erkennen wir vielleicht ja sogar an der ein oder anderen Stelle, dass wir Dinge kaufen oder unternehmen, die wir vielleicht selbst gar nicht so gern mögen? Oder wurden all unsere Entscheidungen ausschließlich aus uns selbst heraus getroffen?

Natürlich können wir nicht immer nur nach unserem eigenen Kopf gehen. Als Mitglieder einer Familie, eines Freundes- und Bekanntenkreises etc. werden wir immer Kompromisse schließen müssen und auch mal fremde Ansichten übernehmen oder zu akzeptieren haben, wenn wir nicht plötzlich ganz allein dastehen wollen. Darum aber geht es nicht. 

Es geht um die Dinge, die ganz maßgeblich uns selbst betreffen und bei denen wir eine Wahlfreiheit haben. Beispiel Berufsrichtung:

Selbstverständlich müssen wir selbst für unser Einkommen sorgen und ggf. unsere Familie versorgen. Doch womit wir dies anstellen, also in welchem Beruf wir dies tun, sollte doch uns selbst überlassen werden. Folgen wir unseren Neigungen, Potenzialen und Stärken!

Nur mit einem guten Konfliktmanagement werden wir dauerhaft unseren eigenen Weg gehen können und Entscheidungen, die wir treffen, werden überwiegend unsere eigenen Entscheidungen sein, hinter denen wir voll und ganz stehen können. 

Folgende Tipps können uns dabei helfen, ein wirksames Konfliktmanagement zu implementieren:

1. Unsere derzeitige Lebenssituation analysieren:

1.1. Wo stehen wir gerade in den einzelnen Lebensbereichen (Arbeit, Familie, Freunde, Gesundheit, Finanzen, Liebe etc.)?
1.2. Was läuft momentan optimal und warum und was läuft nicht so gut, also in welchen Bereichen möchten wir uns gern verbessern?
1.3. Machen wir uns Gedanken über unsere eigenen Werte und schreiben auch diese auf. Was ist uns wichtig, welche No-Go`s gibt es für uns?

2. Unsere Lebensziele visualisieren:

2.1. Notieren wir unsere Ziele und unterteilen diese in kurz-, mittel- und langfristige Ziele
2.2. Was wollen wir erreicht haben, wenn wir uns in der letzten Lebensphase befinden?

3. Konflikte erkennen und gegensteuern:

3.1. Mögliche Abweichungen zwischen der jetzigen Situation und der gewünschten Zukunft aufdecken und überlegen wie wir  die aktuelle Situation ändern können, um eher in die gewünschte Richtung zu gehen
3.2. Die gesetzten Ziele (wie unter Punkt 2.1.) überdenken. Ist das Ziel wirklich erstrebenswert für uns?

4. Konkrete Handlungen bestimmen und in Aktion gehen:

4.1. Welche Dinge lassen sich leicht, sofort und ohne weiteres umsetzen? 
4.2. Bei welchen Vorhaben benötigen wir ggf. die Unterstützung von Spezialisten, eines Coaches oder von Fachexperten?

Beachten wir, dass wir nicht gleich unser gesamtes Leben „umkrempeln“ sollten. Wir dürfen uns nicht zu viel vornehmen und uns dabei nicht überfordern. Denken wir in kleinen Schritten. Auch kleine Schritte sind Schritte in die richtige Richtung und manchmal sogar hilfreicher als große.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Erstellen und Umsetzen Ihres persönlichen Konfliktmanagements.