FlatPress My FlatPress blog FlatPress Admin 2018 2018-11-18T19:41:04+00:00 Admin ~/ Achten Sie auf Ihren inneren Antrieb ~/?x=entry:entry181107-105534 2018-11-07T10:55:34+00:00 2018-11-07T10:55:34+00:00

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Der innere Antrieb - in Fachkreisen auch die “intrinsische Motivation” genannt - ist Motor und Antriebsfeder unserer Handlungen gleichermaßen. 

Besonders wertvoll und effektiv ist dieser “Motor”, da wir die Initiative zu handeln aus uns selbst heraus generieren und nicht durch äußere Einflüsse oder Aufforderungen Dritter. Daher ist intrinsisch motiviertes Handeln auch immer kraftvoller und nachhaltiger.

Im Gabler Wirtschaftslexikon wird dazu auch das Phänomen des sogenannten “Flows” beschrieben:

https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/intrinsische-motivation-41764

Befindet man sich in einem solchen “Flow”, vergeht die Zeit wie im Fluge. Eigene Handlungen werden als selbstverständlich und freudig erlebt - der Grundstein aller Kreativität. Man will was man tut aus dem tiefsten Inneren heraus.

Besondere Relevanz erhält diese Motivation aus dem Selbst heraus vor allem im Job und bei der täglichen Arbeit. Nur wer für sich einen echten Sinn in der eigenen Arbeit findet, wird auch langfristig zufrieden und glücklich sein bei dem was zu tun ist. Basieren die Handlungen jedoch nur auf äußeren Anreizen, ist Unzufriedenheit langfristig gesehen vorprogrammiert. Mögliche Folgen können psychische Erkrankungen sein. So werden in einem Artikel der SVZ beispielsweise Aufgaben, die nicht zu einem passen als Ursache für eine innere Kündigung genannt. – Quelle: https://www.svz.de/16365641 ©2018

Allein diese Annahme zeigt deutlich die hohe Relevanz der inneren Motivation auf. 

Innerlich motiviert das Individuum vor allem was zu den eigenen Ansichten und Vorstellungen passt. 
Doch um herauszufinden, welche Bedürfnisse und Werte ich selbst als wichtig erachte und welche Stärken und Kompetenzen ich besitze, ist eine tiefe Selbstreflexion wichtig - um sich selbst zu erkennen. Dies kann beispielsweise leicht mit einem Systemischen Coaching und / oder einer Potenzialanalyse erreicht werden.

Erst wenn die eigenen Anlagen richtig erkannt und definiert wurden, kann auch das richtige Umfeld gefunden werden, in dem intrinsische Motivation und somit nachhaltige Arbeitszufriedenheit entsteht.

Ziele nachhaltig erreichen - Gedankensplitter ~/?x=entry:entry181107-102337 2018-11-07T10:23:37+00:00 2018-11-07T10:23:37+00:00

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Zur Herangehensweise, wie Sie Ihre eigenen Ziele nicht nur endlich erreichen können, sondern diese auch nachhaltig sichern, sollten Sie sich zunächst auf die Ziele an sich konzentrieren.

Dazu ist es ratsam, sich selbstkritisch zu hinterfragen, auf welchen Ebenen Sie noch persönlichen Entwicklungsbedarf haben und was Sie bereits heute erreichen konnten. Doch erheben Sie nicht gleich allzu hohe Vorstellungen und eigene Ansprüche an das Erreichte. Oft sind es eben gerade auch die kleinen Schritte, die Ihren Erfolg verdeutlichen. Das Gute liegt oft so nah!
Laut Wikipedia wird ein Ziel als ein „in der Zukunft liegender, gegenüber dem Gegenwärtigen im Allgemeinen veränderter, erstrebenswerter und angestrebter Zustand (Zielvorgabe)“ definiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Ziel

Um eigene Ziele zu entwickeln, bedarf es daher insofern zunächst einer persönlichen Einschätzung Ihrerseits des hier erwähnten angestrebten Zustands. Was genau gilt denn überhaupt für Sie als erstrebens- und lebenswert? Wo möchten Sie hin, wo stehen Sie wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben? Was bedeutet dieser Zustand für Sie?

Und was bedeutet überhaupt „nachhaltig“? Der Duden beschreibt hier das Thema der Nachhaltigkeit mit gleicher Bedeutung, bzw. gibt Synonyme vor wie „dauerhaft“ oder auch „wirksam“: https://www.duden.de/rechtschreibung/nachhaltig. Diese Beschreibung ist sinnvoll in Bezug auf Ihre Ziele, denn wenn schon gewisse Anstrengungen notwendig sind um zu Ihrem Optimalzustand zu gelangen, dann sollten diese Mühen sich auch lohnen und einen deutlich veränderten Zustand erwirken. Dann soll dieser Soll-Zustand auch bitteschön von Dauer sein. Richtig?

Nur halbwegs, würde ich sagen. Begründung, bzw. provozierende Fragen:

Müssen denn zwangsläufig immer gleich „Anstrengungen“ oder „Mühen“ mit der Erreichung eines Ziels verbunden sein? Kann man einen zum Positiven veränderten Zustand in der Zukunft nicht auch auf „leichte“ oder einfache Weise und vielleicht sogar mit Freuden erreichen? 
Natürlich können Sie das!

Und genau auf diesem Wege gelangen Sie auch am schnellsten an Ihr Ziel: 

Mit Zuversicht, positiver Energie und etwas Durchhaltevermögen. Und davon wünsche ich Ihnen von Herzen eine ganz große Portion. Halten Sie durch und bleiben Sie konsequent!

Kommunikativ „auf Zack“! Sprache in der Globalisierung und Digitalisierung ~/?x=entry:entry180921-095215 2018-09-21T09:52:15+00:00 2018-09-21T09:52:15+00:00

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Wie werden wir mit künstlichen Intelligenzen (KI) im Beruf sprachlich umgehen (müssen) und kommunizieren? Muss sich unsere Kommunikation vollständig verändern und versachlichen? 

Da Roboter keine echten Gefühle empfinden können und nur durch die vorgenommene Programmierung in eine bestimmte Richtung agieren, wird die Durchschnitts-KI voraussichtlich eher sachlich kommunizieren. Doch was ist mit der sprachlichen Beziehungsebene, auf deren Basis sich Sympathie oder Antipathie entwickeln? In welcher Sprache werden wir perspektivisch kommunizieren? 

Abseits jeglicher KI sind aktuell im Zuge der Globalisierung und fortschreitenden internationalen Digitalisierung gute fremdsprachliche Kenntnisse hilfreich und wichtig, Tendenz steigend. Nun kommt es allerdings noch darauf an, in welchem Beruf und in welcher Branche Sie tätig sind und welche Sprachen Sie darin sprechen müssen. Nicht überall müssen Sie heute zwingend verhandlungssicheres Englisch vorweisen. Doch auch diese Tatsache ist dem Wandel unterworfen: Englisch ist vielerorts schon absoluter Standard – teilweise sogar in Berufen, in denen es zuvor auch ohne Englisch ging. Im IT Bereich kommt man ohne Englisch kaum weiter. Auch von Teamassistenten und einfachen Büromitarbeitern wird häufig schon Englisch gefordert. Am Stellenmarkt werden Sie heute nur noch wenige Stellen finden, bei denen nicht zumindest Grundkenntnisse in Englisch gefordert werden. Die Roboter der Zukunft werden vor allem im englischsprachigen Raum wie im Silicon Valley entwickelt – dem Bereich der English und digital Natives!  

Im Informationszeitalter lässt sich eine deutliche Zunahme von verwendeten Anglizismen feststellen. Oder „organisieren“ Sie noch, wo andere schon längst „managen“? Bringen Sie Kompetenzen im „Change Management“ mit oder können Sie sich dem Wandel nur schwer anpassen? Und fühlen sich fit genug bei der Berechnung Ihrer Key Performance Indicator (KPI) oder arbeiten Sie noch mit alten Kennzahlensystemen?

Roboter allerdings „pfeifen auf Englisch“, so der Standard: https://www.derstandard.de/story/2000062127065/ki-experiment-beendet-weil-bots-eigene-sprache-entwickelten

Ein bereits durch Facebook durchgeführtes Experiment mit zwei untereinander kommunizierenden Bots bewies und unterstrich diese These. Die KI entwickelten sogar eine ganz eigene Sprache untereinander, wie Fast Company hier ganz deutlich dokumentiert: https://www.fastcompany.com/90132632/ai-is-inventing-its-own-perfect-languages-should-we-let-it

Wird die Arbeitnehmerschaft der Zukunft sich dieser womöglich völlig neu entstehenden Sprache anpassen müssen? Denkbar ist dieses Szenario m.E. wohl am ehesten in einem innovativen Hightechkonzern-Umfeld. Wer dort arbeiten möchte und die Zukunft für sich sieht, sollte die Beherrschung gängiger Sprachen in jedem Falle für sich zum Standardprogramm zählen. 

Englisch ist heute noch Welt- und Geschäftssprache Nummer eins, wird vielleicht aber auch bald abgelöst werden. Weitere Sprachkenntnisse sind immer ein Vorteil. Wer grundsätzlich besser und vielseitiger gebildet ist, wird immer auch zukunftsfähigere Chancen am Arbeitsmarkt haben, das ist klar – auch jenseits vom Sprachthema. Mehr ist in diesem Bereich auch mehr:

Bewerber/ -innen mit weiteren Kenntnissen werden dort bevorzugt eingeladen und eingestellt, wo diese Kenntnisse hilfreich oder gar notwendig zur Bewältigung der Position sind. Grundsätzlich gilt doch: Je internationaler Sie arbeiten möchten und je mehr Karriere Sie machen möchten, umso wichtiger sind auch gute Sprachkenntnisse. Als Führungskraft beispielsweise kann eine überdurchschnittliche Kommunikationsfähigkeit - in der eigenen wie auch in einer anderen Sprache – gleichzeitig ein besonderer persönlicher Erfolgsfaktor sein. Hinzu sollten im Idealfall auch soziale Kompetenzen kommen, wie interkulturelle Fähigkeiten und Empathie – eine klare Abgrenzung und Heimvorteil für den Menschen – ganz im Gegensatz zur KI.

Ob Sie in der betreffenden Stelle dann tatsächlich Englisch sprechen oder verstehen müssen, ist jedoch noch einmal eine andere Frage, denn Stellenausschreibungen sind immer auch ein Transportmittel für die Kommunikation der Arbeitgebermarke nach außen (Employer Branding). Und wie bei allen Marketing-Maßnahmen wird auch hier manchmal ein bisschen beschönigt, bzw. verstärkt.  Von daher empfehle ich, sich als Bewerber/-in nicht von den oft hochgestochenen Formulierungen einschüchtern oder gar abschrecken zu lassen.

Egal in welcher Sprache wir mit KI auch kommunizieren werden - abseits des Berufslebens hilft Ihnen die englische Sprache, bzw. weitere Sprachkenntnisse in jedem Fall gut weiter: Auf Reisen im Ausland oder selbst innerhalb Deutschlands. Sprache öffnet Türen und baut Brücken zu anderen Menschen, Kulturen und Mentalitäten. Für viele Menschen eine große persönliche Bereicherung. Wenn Sie sich allein anhand sprachlicher Kompetenzen weltweit unkompliziert und frei bewegen können, trägt dies gleichermaßen auch zu einem verbesserten Selbstbewusstsein für Sie bei. Und das kann ja nur von Vorteil sein, oder?

Entscheidend für den konkreten Bezug zwischen Branche und Sprache sind die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen weltweit in Bezug auf das eigene Land. Letztlich bleibt es Ihnen selbst überlassen, die eigenen Fähigkeiten objektiv und ehrlich einzuschätzen. Fühlen Sie sich dazu nicht in der Lage, können Sie jederzeit einen Einstufungstest bei einem Fremdspracheninstitut belegen und sich zusätzliches Feedback von Personen aus dem eigenen Umfeld einholen, die Ihre Kompetenzen beurteilen können. Und bleiben Sie sprachlich „am Ball“ – vor allem auch im Umgang mit künstlichen Intelligenzen. 
Die Welt vernetzt sich mehr und mehr - wer dabei weiter lediglich in der eigenen Sprache verhaftet bleibt, wird wohl leider irgendwann das gesellschaftliche „Schlusslicht” bilden.