FlatPress My FlatPress blog FlatPress Admin 2019 2019-06-19T02:28:09+00:00 Admin ~/ Karriere 4.0 - von Anfang an beruflich auf Erfolgskurs!? ~/?x=entry:entry190505-112427 2019-05-05T11:24:27+00:00 2019-05-05T11:24:27+00:00

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Welche Tätigkeiten, Erfahrungen und Aktivitäten wirken sich positiv auf den Lebenslauf der Zukunft aus – falls es diesen dann überhaupt noch gibt? Welche Kandidaten werden erfolgreicher sein als andere? Wer wird den Kampf um die wenigen verbleibenden Jobs gewinnen?

Die Arbeitswelt 4.0 erfordert von uns allen verstärkt den Einsatz und die Bildung von interpersonellen Kernkompetenzen in Bezug auf Flexibilität, auf eine schnelle Anpassungsfähigkeit an völlig neue Umstände – vor allem an die Zusammenarbeit mit Maschinen. Dies belegte bereits die Telekom Studie „Arbeit 4.0“ vom 02.09.2015:

https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/maschinen-werden-kuenftig-kollegen-sein-349222
Die Organisationen und Arbeitsformen wie wir sie heute kennen, werden sich mehr und mehr auflösen, eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit wird zum Standard, Routinen kaum noch denkbar. 

Eine große Herausforderung für uns alle, die wir uns dann (noch) im arbeitsfähigen Alter befinden. Umso größer die Forderungen an aktuell junge Menschen, die gerade erst in die Arbeitswelt eintreten. Noch viel größer die Veränderungen, die derzeitige Absolventen und Azubis im Laufe ihres gesamten Berufslebens bewältigen müssen. Sie werden berufliche Szenarien erleben, die es heute noch gar nicht gibt, die heute noch nicht vorhersagbar sind und auf die wir uns insofern auch noch nicht aktiv vorbereiten können. 

Wie also kann es so überhaupt gelingen, sich beruflich „von Anfang an“ adäquat auf Erfolgskurs zu trimmen in einer digitalisierten Welt? Geht das überhaupt?

Sicherlich kann eine optimale Vorbereitung auf zukünftige Erfolgsprofile nicht im Detail erfolgen, da es schlicht und einfach an Erfahrungen fehlt. Orientieren können und sollten wir uns daher an bereits bekannten Fakten und an vorhandenen Erfahrungswerten:

Simpel formuliert lässt sich somit allein schon in Bezug auf die Berufswahl Erfolg Versprechendes ableiten. Ein in der Zukunft heiß begehrtes Berufsbild kann sicherlich ein Beruf mit dem Schwerpunkt Technik, Software-Programmierung oder Elektronik sein. Kreativität, Anpassungsfähigkeit und soziale Kompetenzen werden dabei zunehmend gefragte Soft Skills sein. Je mehr Fremdsprachen gesprochen werden können, desto besser. Je mehr wir uns schon heute gesellschaftlich engagieren, desto mehr Erfahrungen können wir auch sammeln. 

Beruf sollte idealerweise immer auch Berufung sein. Etwas anderes zu erlernen als was unseren individuellen Fähigkeiten entspricht, ist widersinnig und kann langfristig nicht gelingen. 

Trotzdem können und sollten gerade junge Menschen achtsam sein und die berufliche Richtung geschickt wählen. Für gewöhnlich haben wir vielseitige Fähigkeiten, die in unterschiedlichen Kombinationen eingesetzt jeweils ganz andere Berufe oder Positionen ergeben. Eher nicht in die Überlegungen einzubeziehen wären somit also berufliche Ausrichtungen, die schon heute auf gewisse Zeit hin absehbar verschwinden, wie beispielsweise „Telefonverkäufer, Schreibkräfte und Rechtsanwaltsgehilfen“ - siehe WELT-Artikel „Droht mit Digitalisierung jedem zweiten Job das Aus?“  vom 11.01.2016 von Stephan Dörner:

https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article150856398/Droht-mit-Digitalisierung-jedem-zweiten-Job-das-Aus.html
Es lohnt sich also die aktuellen Entwicklungen am Arbeitsmarkt aufmerksam zu beobachten und sich gezielt das Wissen anzueignen, das aktuell jeweils gefragt ist. 

Bleiben wir „am Ball“! Gerade auch für ältere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen relevant:

Die lebenslange Qualifizierung wird immer wichtiger! Wer seit Jahren ausschließlich in seinem ursprünglich erlernten Beruf verhaftet bleibt ohne sich weiter zu qualifizieren, wird langfristig ins Hintertreffen gelangen. Neben fachlichen Qualifikationen wie Ausbildung, Studium und Weiterbildungen spielen vor allem aber auch die weichen Faktoren – Soft Skills – eine entscheidende Rolle und auch diese können wir kontinuierlich ausbauen und weiterentwickeln:

Verlassen wir doch einfach häufiger unsere „Komfortzone“!

Dort wo wir uns wohl fühlen und wo wir schon alles kennen, fühlen wir uns bekanntlich sicher. Wer jedoch seine Wohlfühlzone nicht verlässt, kann sich auch nicht weiterentwickeln. Mit dem Ausprobieren von Neuem und sich unbekannten Situationen auszusetzen, trainieren wir quasi die Fähigkeit, flexibel und anpassungsfähig zu sein. Wir entwickeln uns weiter. 
Je häufiger wir uns Neuem stellen, umso gelassener können wir zukünftig mit veränderten Situationen umgehen – wir haben gelernt, auch Unbekanntes zu meistern. 

Natürlich ist das manchmal nicht leicht und vielleicht sogar auch regelrecht unbequem. 

„In neuerer Zeit ist Wachstum zum wichtigsten Heilmittel gegen Arbeitslosigkeit geworden.“ (Zitat von John Kenneth Galbraith (*15.10.1908-†29.04.2006), Ökonom

Wachsen wir also weiter! 

Widmen wir uns dabei doch einfach mal den Themen die uns wirklich begeistern, nicht nur den Bereichen die von uns erwartet oder die für uns beruflich oder persönlich vorgesehen werden. Und schon kann Wachstum zur größten Freude werden, der wir uns hingebungsvoll widmen werden – eine optimale „Win-win-Situation“. Bleiben wir kreativ…

Viel Neugier und Wissensdurst auf diesem Weg wünsche ich uns allen dabei von Herzen 
Martina Uppendahl

Positives Denken durch selektive Wahrnehmung ~/?x=entry:entry190314-112552 2019-03-14T11:25:52+00:00 2019-03-14T11:25:52+00:00

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Was bedeutet “selektive Wahrnehmung”?

Hierzu zunächst ein Auszug aus Wikipedia: “Selektive Wahrnehmung ist ein psychologisches Phänomen, bei dem nur bestimmte Aspekte der Umwelt wahrgenommen und andere ausgeblendet werden…..Selektive Wahrnehmung beruht auf der Fähigkeit, Muster zu erkennen, einer grundlegenden Funktion des menschlichen Gehirns. Das Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Dabei ist die selektive Wahrnehmung die – meist unbewusste – Suche nach einem bestimmten Muster. Dies ist erforderlich, um die Fülle an Informationen überhaupt bewältigen zu können.”

https://de.wikipedia.org/wiki/Selektive_Wahrnehmung

Es geht also darum, dass was Sie um sich herum sehen, hören, riechen, schmecken oder ertasten nicht in der Gänze wahrzunehmen, sondern sich bei der Wahrnehmung nur auf gewisse Einzelaspekte zu konzentrieren.

Achten Sie also auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben und fokussieren Sie relevante Details. Die selektive Wahrnehmung kann langfristig dazu beitragen, positiv zu denken und Freude zu empfinden.

Nur ein kleines Beispiel: 
Füllen Sie doch mal ein Glas mit Wasser bis zur Hälfte. Würden Sie nun sagen das Glas ist halb voll oder halb leer?

Wahrscheinlich werden Sie sagen dass Ihr Glas eher halb voll ist, oder? Und das ist auch gut so, denn Sie haben es ja eben erst eingegossen. Es handelt sich also um die positivere Sicht als wenn das Glas halb leer wäre. 

Grundsätzlich stimmen beide Aussagen und entsprechen voll der Realität, denn das Glas ist tatsächlich halb voll und zugleich auch halb leer! Doch wenn Sie es sich angewöhnen, ab sofort nur noch die Dinge zu fokussieren, die bei Ihnen positive Gefühle auslösen, so wird Ihre Realität sich auch unbewusst zum Positiven verändern! 

Selbstverständlich sollen Sie reale Fakten, die weniger positiv sind (wie die täglichen Nachrichten in etwa) keinesfalls ab sofort ignorieren oder sich gar nicht mehr ansehen. Aber Sie selbst entscheiden letztendlich immer darüber, ob Sie sich schwerpunktmäßig mit Positivem oder eher Negativem befassen. Entscheiden Sie sich für den positiven Blick in der täglichen Betrachtung der Dinge - es lohnt sich. Denn in jedem Negativen steckt auch etwas Positives. Dazu ein weiteres Beispiel:

Wenn Sie plötzlich von einer Erkältung “aus der Bahn” geworfen werden, so ist dies zunächst durchaus negativ, da Sie sich unwohl fühlen, den Haushalt nicht mehr schaffen, Termine absagen müssen und bei der Arbeit fehlen müssen. Positiv zu sehen ist aber doch die Zeit, die Sie nun für sich haben, um möglichst schnell wieder gesund zu werden! Endlich können Sie mal in Ruhe ein Hörbuch hören oder das Buch lesen, das Sie schon so lange lesen wollten etc. 

Wie können Sie das alles umsetzen?

Training ist erforderlich - noch nie ist gleich “ein Meister vom Himmel gefallen”. Es gilt darum zu üben, üben, üben! Fangen Sie bei kleinen und einfachen Dingen an, beginnen Sie sich selbst zu beobachten. Analysieren Sie Ihr Denken und Handeln und befassen Sie sich mit der eigenen Sichtweise!

Beginnen Sie damit, sich selbst “zu erwischen”, sobald Sie in negative Denkstrukturen verfallen. Lassen Sie sich Feedback von engen Freunden geben, wenn Sie über negativ besetzte Themen sprechen und die Stimmung sinkt usw. Gehen Sie in die Natur und versuchen Sie sich an kleinen Dingen zu erfreuen. Achten Sie auf Details und laufen Sie achtsam durch Ihre Umgebung. 

Langfristig werden Sie Ihre innere Einstellung deutlich verbessern können, mehr Zuversicht gewinnen und dadurch auch mehr Energie und Tatendrang. 

- und dabei wünsche ich Ihnen von Herzen viel Erfolg!

Ihre Martina Uppendahl

Steigern wir doch unsere Motivation auch für unliebsame Angelegenheiten! ~/?x=entry:entry190308-122156 2019-03-08T12:21:56+00:00 2019-03-08T12:21:56+00:00

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Wer kennt es nicht: Es gibt unzählige Aufgaben zu erledigen - sei es nun im privaten Haushalt, bei der Arbeit oder im Freundes- und Verwandtenkreis – doch irgendwie können wir uns nicht dazu aufraffen, in die tatsächliche Umsetzung zu gehen. Die Folge: Aufschieben, Frust und ein schlechtes Gewissen. Es gibt einfach Aufgaben, die uns immer wieder schwer fallen und die wir zuletzt anpacken oder einfach gar nicht. 

Doch warum ist das eigentlich so?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Motivation, nämlich die extrinsische und die intrinsische. Bei der extrinsischen Motivation handeln wir aufgrund von äußeren Einflüssen, die uns zum Handeln bewegen, also beispielsweise um eine mögliche Belohnung zu erhalten, weil sonst eine Strafe oder andere Konsequenzen drohen, die bei Nichterfüllung der Aufgabe anfallen. Wichtiger und erfolgreicher macht uns in allen Dingen jedoch die intrinsische Motivation, durch die wir durch einen eigenen inneren Antrieb handeln, zum Beispiel weil das Tun einer bestimmten Sache uns selbst große Freude bereitet oder sogar ein Hobby von uns ist. Beispiel: Wir arbeiten gerne im Garten und mögen Blumen und Pflanzen.

Wenn es uns also gelingt, unliebsame Angelegenheiten zukünftig mit etwas Schönen zu verknüpfen, so werden wir sicherlich auch die „Muss-Angelegenheit“ schon bald leichter und lieber angehen können und all das schaffen, was wir erledigen müssen.

Aber wie können Sie dies erreichen?

Eine unliebsame Aufgabe könnte es zum Beispiel sein, unsere Schwiegermutter vom Sport abholen zu müssen, weil wir zum Feierabend einfach keine Lust mehr haben, quer durch die Stadt zu gondeln. Wir wollen nur noch nach Hause und uns Schönem widmen statt im Verkehr zu stecken. 

Verknüpfen wir diese Aufgaben nun mit etwas Schönen, wird uns die Erledigung leicht fallen. Verbinden wir die Abholung doch gleich noch mit einem Besuch beim Blumenladen auf dem Weg und gönnen wir uns einen schönen Blumenstrauß! So können wir uns gleichzeitig selbst belohnen und haben etwas, worauf wir uns vielleicht sogar freuen können. Und wenn für die Schwiegermutter auch noch ein kleines Blümchen drin ist, wird der Tag perfekt werden.

Wichtig ist es also für uns, uns selbst gut zu kennen und zu wissen was wir gernhaben und was uns antreibt. Probieren Sie diese Taktik doch gleich mal aus! Es funktioniert – und zwar bei allem. 

Herzlichst, Ihre
Martina Uppendahl