Martina Uppendahl

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  • Unerreichbare Karriereziele gibt es nicht

14.05.2018

Unerreichbare Karriereziele gibt es nicht

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Viele Menschen stehen beruflich an einer anderen Stelle als wo sie eigentlich stehen möchten. Unerfüllte Träume machen auf Dauer unzufrieden. Von dieser nagenden Unzufriedenheit Betroffene resignieren irgendwann und geben das Streben nach der beruflichen Erfüllung auf, da sie mitunter immer wieder enttäuscht wurden und einfach nicht weiterkommen. -Sie verfolgen stattdessen Ziele in anderen Lebensbereichen, die sie für sich als umsetzbar und erreichbar erachten. Häufig werden diese Ziele jedoch zu niedrig angesetzt. 

„Dienst nach Vorschrift“, Unter- oder Überforderung, Arbeitslosigkeit, psychische Erkrankungen und am Ende auch physische Krankheiten sind dann oft die schwerwiegenden Konsequenzen des Aufgebens oder des Eingestehens des eigenen Scheiterns oder scheinbaren Unzulänglichkeit. 

Das ist sehr schade! 

Mit der eigenen Persönlichkeit Grenzen überwinden
Dabei lohnt es sich durchaus, seine Ziele zu konkretisieren und konsequent zu verfolgen. Nur wer auch langfristig gesehen genug Durchhaltevermögen besitzt und psychisch mit der richtigen Portion Resilienz, also innerer Stärke ausgestattet ist, den Glauben an die eigene Zielerreichung nicht verliert und eine positive Grundeinstellung hat, kann das scheinbar Unmögliche häufig tatsächlich auch realisieren. 

Aber wie kann dies funktionieren? 

Was unterscheidet solche Menschen von anderen, die keine echten Ziele haben oder ihre Ziele gar nicht erst weiterverfolgen?

Hierzu sollte zunächst nach den tatsächlichen Gründen und Ursachen geforscht werden, die zu einer Abkehr von den eigenen Vorstellungen führt. Diese Gründe liegen oft in der Person des Betroffenen, natürlich in Kombination mit den individuell gemachten Erfahrungen im Laufe des beruflichen Werdeganges.

Die Negativspirale durchbrechen
Berufliche Fehlschläge – beispielsweise eine Kündigung durch den Arbeitgeber – vor allem schon in der Probezeit, jegliche Form der Diskriminierung, des sozialen Ausschlusses oder im Extremfall echtes Mobbing (durch den Vorgesetzten, durch Kolleginnen und Kollegen) oder schlichtweg persönliches soziales Fehlverhalten, das erlebt wurde – werden über Jahre hinweg auf der „emotionalen Festplatte“ gespeichert. Das Selbstbewusstsein sinkt immer weiter, negative Ereignisse potenzieren sich über die Jahre unvermeidlich.

Die Abwärtsspirale der Selbstachtung ist schnell erreicht. 

Doch wir können diese Negativspirale durchbrechen!  

Ein möglicher Ausweg:
Wichtig für den ersten Schritt hinaus aus dem ganzen Dilemma ist es, für sich zunächst einen konkreten Zeitpunkt zu definieren, an dem wir zu uns selbst sagen können: „Ab heute ist Schluss damit! Ab sofort kümmere ich mich vor allem um meine eigenen Belange und „hole“ mir den Job, der mir zusteht und den ich schon so lange verdient habe!“

Solche Aussagen mögen zunächst recht brachial erscheinen und beängstigend für so manch eine zarte Seele, doch bewirkt dieser innere Weckruf an sich selbst oft wahre Wunder:

Die eigenen Ressourcen werden gebündelt. Körper und Geist kommen in Aufbruchstimmung. Aktivität setzt ein. 

Frust und Enttäuschung werden in positive Energie umgewandelt, mit deren Hilfe wir in die notwendigen Aktionen gehen können. Vielleicht finden wir ja auch unsere ganz eigene Strategie, um die notwendige Kraft dazu zu entwickeln. Wichtig ist jedoch, dass wir diese entwickeln! Und dann stehen uns auch schon alle Türen offen. 

Klingt einfach? -Ist es auch.

Befassen wir uns intensiv mit uns selbst: Welche Stärken haben wir und welche Fachkompetenzen und vor allem wo wollen wir denn eigentlich hin? Wie definieren wir unser Karriereziel, wie unsere Teilziele? Wie definieren wir eigene Werte?

Je genauer wir uns unser Ziel bildlich vorstellen können, umso leichter wird es für uns auch erreichbar sein. 

Und so funktioniert es mit der Zielerreichung:
Erst wenn das konkrete Ziel definiert werden kann, macht es Sinn, sich mit der Strategie – also dem Weg dorthin – zu beschäftigen. Versuchen wir unser Ziel als eigenes Projekt zu betrachten und dies in kleinere Teile herunterzubrechen, denn Teilziele sind leichter erreichbar. Bleiben wir strukturiert und machen wir uns schriftliche Aufzeichnungen dazu. Visualisieren wir möglichst alle notwendigen Teilschritte. Holen wir uns ggf. auch Rat von Experten dazu, wie z.B. von einem Karriereberater und nutzen jegliche Form der Weiterbildung, falls uns wichtige Qualifikationen oder Abschlüsse fehlen. Besorgen wir uns all die notwendigen Ressourcen, die dazu notwendig sind! 

Und dann geht es auch schon los!

Lassen wir uns auf unserem Weg nicht von den Meinungen anderer abbringen – egal um wessen Meinung es auch geht. Hören wir uns mögliche Kritik an und beurteilen diese sachlich hinsichtlich ihrer Angemessenheit. Passen wir unsere Ziele ggf. an. Auch sich verändernde Situationen und Unerwartetes muss in unserer Planung berücksichtigt werden. Bleiben wir flexibel und suchen wir vorab nach möglichen Handlungsalternativen für auftretende Schwierigkeiten. 

Am Ende ist die praktische Umsetzung und der eigene Wille von zentraler Bedeutung: Wer sich gar nicht erst traut etwas auszuprobieren, sollte vielleicht gar nicht erst starten. Wer Angst hat in die falsche Richtung zu laufen, sollte besser „zu Hause“ bleiben. Wer sich für nichts entscheiden kann, sollte weiterhin mit der Vielzahl der Möglichkeiten beschäftigt bleiben. 

Aber die Zeit ist reif - setzen wir uns doch auch einmal für uns selbst ein, anstatt immer nur für andere! Ansonsten wird es wohl eher wenige Personen geben, die uns dies abnehmen werden.

Fokussieren wir uns auf das was wir wirklich erreichen wollen. Setzen wir auf eine hohe Selbstmotivation, einen starken inneren Antrieb und auf eine positive Grundeinstellung. Halten wir uns informiert und beschaffen uns notwendige Ressourcen. 

Dabei wünsche ich uns allen viel Erfolg und die richtige Portion Mut.

Herzlichst, Ihre 
Martina Uppendahl

Martina Uppendahl - 13:16:22 @ Coaching und Karriereberatung | Kommentar hinzufügen

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