FlatPress My FlatPress blog FlatPress Admin 2019 2019-03-27T03:28:13+00:00 Admin ~/ Positives Denken durch selektive Wahrnehmung ~/?x=entry:entry190314-112552 2019-03-14T11:25:52+00:00 2019-03-14T11:25:52+00:00

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Was bedeutet “selektive Wahrnehmung”?

Hierzu zunächst ein Auszug aus Wikipedia: “Selektive Wahrnehmung ist ein psychologisches Phänomen, bei dem nur bestimmte Aspekte der Umwelt wahrgenommen und andere ausgeblendet werden…..Selektive Wahrnehmung beruht auf der Fähigkeit, Muster zu erkennen, einer grundlegenden Funktion des menschlichen Gehirns. Das Gehirn ist ständig auf der Suche nach Mustern, um neue Informationen in bereits vorhandene besser einordnen zu können. Dabei ist die selektive Wahrnehmung die – meist unbewusste – Suche nach einem bestimmten Muster. Dies ist erforderlich, um die Fülle an Informationen überhaupt bewältigen zu können.”

https://de.wikipedia.org/wiki/Selektive_Wahrnehmung

Es geht also darum, dass was Sie um sich herum sehen, hören, riechen, schmecken oder ertasten nicht in der Gänze wahrzunehmen, sondern sich bei der Wahrnehmung nur auf gewisse Einzelaspekte zu konzentrieren.

Achten Sie also auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben und fokussieren Sie relevante Details. Die selektive Wahrnehmung kann langfristig dazu beitragen, positiv zu denken und Freude zu empfinden.

Nur ein kleines Beispiel: 
Füllen Sie doch mal ein Glas mit Wasser bis zur Hälfte. Würden Sie nun sagen das Glas ist halb voll oder halb leer?

Wahrscheinlich werden Sie sagen dass Ihr Glas eher halb voll ist, oder? Und das ist auch gut so, denn Sie haben es ja eben erst eingegossen. Es handelt sich also um die positivere Sicht als wenn das Glas halb leer wäre. 

Grundsätzlich stimmen beide Aussagen und entsprechen voll der Realität, denn das Glas ist tatsächlich halb voll und zugleich auch halb leer! Doch wenn Sie es sich angewöhnen, ab sofort nur noch die Dinge zu fokussieren, die bei Ihnen positive Gefühle auslösen, so wird Ihre Realität sich auch unbewusst zum Positiven verändern! 

Selbstverständlich sollen Sie reale Fakten, die weniger positiv sind (wie die täglichen Nachrichten in etwa) keinesfalls ab sofort ignorieren oder sich gar nicht mehr ansehen. Aber Sie selbst entscheiden letztendlich immer darüber, ob Sie sich schwerpunktmäßig mit Positivem oder eher Negativem befassen. Entscheiden Sie sich für den positiven Blick in der täglichen Betrachtung der Dinge - es lohnt sich. Denn in jedem Negativen steckt auch etwas Positives. Dazu ein weiteres Beispiel:

Wenn Sie plötzlich von einer Erkältung “aus der Bahn” geworfen werden, so ist dies zunächst durchaus negativ, da Sie sich unwohl fühlen, den Haushalt nicht mehr schaffen, Termine absagen müssen und bei der Arbeit fehlen müssen. Positiv zu sehen ist aber doch die Zeit, die Sie nun für sich haben, um möglichst schnell wieder gesund zu werden! Endlich können Sie mal in Ruhe ein Hörbuch hören oder das Buch lesen, das Sie schon so lange lesen wollten etc. 

Wie können Sie das alles umsetzen?

Training ist erforderlich - noch nie ist gleich “ein Meister vom Himmel gefallen”. Es gilt darum zu üben, üben, üben! Fangen Sie bei kleinen und einfachen Dingen an, beginnen Sie sich selbst zu beobachten. Analysieren Sie Ihr Denken und Handeln und befassen Sie sich mit der eigenen Sichtweise!

Beginnen Sie damit, sich selbst “zu erwischen”, sobald Sie in negative Denkstrukturen verfallen. Lassen Sie sich Feedback von engen Freunden geben, wenn Sie über negativ besetzte Themen sprechen und die Stimmung sinkt usw. Gehen Sie in die Natur und versuchen Sie sich an kleinen Dingen zu erfreuen. Achten Sie auf Details und laufen Sie achtsam durch Ihre Umgebung. 

Langfristig werden Sie Ihre innere Einstellung deutlich verbessern können, mehr Zuversicht gewinnen und dadurch auch mehr Energie und Tatendrang. 

- und dabei wünsche ich Ihnen von Herzen viel Erfolg!

Ihre Martina Uppendahl

Steigern wir doch unsere Motivation auch für unliebsame Angelegenheiten! ~/?x=entry:entry190308-122156 2019-03-08T12:21:56+00:00 2019-03-08T12:21:56+00:00

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Wer kennt es nicht: Es gibt unzählige Aufgaben zu erledigen - sei es nun im privaten Haushalt, bei der Arbeit oder im Freundes- und Verwandtenkreis – doch irgendwie können wir uns nicht dazu aufraffen, in die tatsächliche Umsetzung zu gehen. Die Folge: Aufschieben, Frust und ein schlechtes Gewissen. Es gibt einfach Aufgaben, die uns immer wieder schwer fallen und die wir zuletzt anpacken oder einfach gar nicht. 

Doch warum ist das eigentlich so?

Grundsätzlich gibt es zwei Arten der Motivation, nämlich die extrinsische und die intrinsische. Bei der extrinsischen Motivation handeln wir aufgrund von äußeren Einflüssen, die uns zum Handeln bewegen, also beispielsweise um eine mögliche Belohnung zu erhalten, weil sonst eine Strafe oder andere Konsequenzen drohen, die bei Nichterfüllung der Aufgabe anfallen. Wichtiger und erfolgreicher macht uns in allen Dingen jedoch die intrinsische Motivation, durch die wir durch einen eigenen inneren Antrieb handeln, zum Beispiel weil das Tun einer bestimmten Sache uns selbst große Freude bereitet oder sogar ein Hobby von uns ist. Beispiel: Wir arbeiten gerne im Garten und mögen Blumen und Pflanzen.

Wenn es uns also gelingt, unliebsame Angelegenheiten zukünftig mit etwas Schönen zu verknüpfen, so werden wir sicherlich auch die „Muss-Angelegenheit“ schon bald leichter und lieber angehen können und all das schaffen, was wir erledigen müssen.

Aber wie können Sie dies erreichen?

Eine unliebsame Aufgabe könnte es zum Beispiel sein, unsere Schwiegermutter vom Sport abholen zu müssen, weil wir zum Feierabend einfach keine Lust mehr haben, quer durch die Stadt zu gondeln. Wir wollen nur noch nach Hause und uns Schönem widmen statt im Verkehr zu stecken. 

Verknüpfen wir diese Aufgaben nun mit etwas Schönen, wird uns die Erledigung leicht fallen. Verbinden wir die Abholung doch gleich noch mit einem Besuch beim Blumenladen auf dem Weg und gönnen wir uns einen schönen Blumenstrauß! So können wir uns gleichzeitig selbst belohnen und haben etwas, worauf wir uns vielleicht sogar freuen können. Und wenn für die Schwiegermutter auch noch ein kleines Blümchen drin ist, wird der Tag perfekt werden.

Wichtig ist es also für uns, uns selbst gut zu kennen und zu wissen was wir gernhaben und was uns antreibt. Probieren Sie diese Taktik doch gleich mal aus! Es funktioniert – und zwar bei allem. 

Herzlichst, Ihre
Martina Uppendahl

Gute Vorsätze? Können Sie gleich wieder vergessen! Oder…? Wir zeigen Ihnen, wie uns die Umsetzung endlich gelingt! ~/?x=entry:entry190206-100149 2019-02-06T10:01:49+00:00 2019-02-06T10:01:49+00:00

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2019 - Neues Jahr, neues Glück – und wieder einmal nehmen wir uns viel vor… 
So manch eine(r) ist durch häufiges Scheitern wahrscheinlich bereits soweit zur Einsicht gekommen, sich gar nicht mal mehr mit dem Thema der „guten Vorsätze“ in einem neuen Kalenderjahr zu befassen. „Ich schaff das ja doch nicht“, „Ich bin eben einfach nicht der Typ für Sport“, „Ich bleibe halt immer übergewichtig, weil ich eben ein anderer Typ bin“ etc. sind Aussagen der beschämten Resignation, hinter denen wir uns dann oft verstecken, wenn es wieder einmal nicht funktioniert hat, unseren Vorsatz zu erreichen oder wenn etwas misslungen ist, langfristig durchzuhalten. Wenn es eben einfach mal wieder ganz anders kommt als geplant, bzw. als wir es uns ursprünglich vorgenommen hatten.

Doch wie kommt es eigentlich dazu, dass wir so selten durchhalten was wir uns vorgenommen haben? Was so leicht ausgesprochen wird, ist doch für uns häufig umso schwerer in die Tat umzusetzen. Wir neigen zu Bequemlichkeit und sind in unseren Gewohnheiten fest verankert.

Allein schon das Wort „VORSATZ“ begründet nicht unbedingt freien Willen, sondern klingt eher nach etwas, dass uns von außen „vorgesetzt“ wird. In den meisten Fällen ist das auch so, denn gesellschaftliche Aspekte zwingen uns unbewusst zur Entwicklung gewisser Vorsätze und Unterfangen. Grund: Wir alle sind soziale Wesen und haben ein tiefes Grundbedürfnis nach Anerkennung und Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe. Niemand steht gern allein da! 

Doch genau an dieser Stelle sollten wir ansetzen:
Lernen wir uns selbst besser kennen – erst dann können wir auch nachhaltig umsetzen, was wir uns vorgenommen haben. Vielleicht auch nehmen wir uns gar nicht mehr die gleichen Dinge vor, die wir früher immer gern umsetzen wollten, nachdem wir uns erkannt haben?

Nicht jeder Vorsatz ist für jede(n) gleich gut und geeignet. 

Das mag zunächst provokant klingen, trifft aber den Kern des Problems. Machen wir uns doch klar, welche Gründe wir für das Umsetzen des jeweiligen Ziels haben. Wollen wir dieses bestimmte Ziel tatsächlich aus unserem tiefsten Innern heraus erreichen oder wollen wir das eigentlich gar nicht? Wollen etwa andere Personen, dass wir uns ändern? Und wenn es wirklich unser eigener Wunsch zur Veränderung ist, welches höhere Ziel möchten wir mit der Veränderung erreichen? 

Nachdem wir unsere Motive und Antreiber geklärt haben, geht es an die Umsetzung, die nicht minder schwer ist. Durchhalten ist die Devise! Doch wie? 

Sobald wir das Warum klären konnten (gern auch schriftlich fixieren), können wir uns um das Wie kümmern. Auch hierzu ist es wichtig zu wissen, wie wir „gestrickt“ sind. Was uns wichtig ist (eigene Werte) und was wir für uns als positiv empfinden (um durchzuhalten). 

Eine Änderung der Gewohnheiten kann nur dann zuverlässig und langfristig erfolgen, wenn wir unsere eigene innere Einstellung ändern und wenn wir diese Änderung als Gewinn für uns selbst verzeichnen und nicht (mehr) als Einschränkung oder gar als Verlust von Freude. Die neue / andere Lebensweise sollte stattdessen die größere Freude bereiten und als Zugewinn an Lebensqualität verstanden werden, nicht hingegen als Last oder als Bürde. 

Beispiel: Aufhören mit dem Rauchen: So lange wir andere dafür beneiden, dass sie weiterrauchen „dürfen“ und wir nicht, wird es nicht klappen mit dem Durchhalten. Sobald wir aber erkennen, dass das Nichtrauchen der erstrebenswertere Zustand ist, dann fällt es schon bald gar nicht mehr so schwer, ans Ziel zu kommen. 

Halten Sie in jedem Falle durch – es lohnt sich.

Herzlichst, Ihre
Martina Uppendahl