Martina Uppendahl

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24.10.2017

Wie der Umgang mit Bewerbern über den langfristigen Erfolg zur Bildung einer optimalen Arbeitgebermarke entscheidet

Handschlag.jpg

„Employer Branding“ – die Bildung einer Arbeitgebermarke zur Gewährleistung einer nachhaltig positiven Wahrnehmung des Unternehmens nach innen und nach außen hin – wird häufig diskutiert und ist heute bereits ein weit verbreitetes Thema in Personalkreisen.
 
Dabei sind sich die meisten Unternehmen darüber einig, dass insbesondere in Zeiten des „Fachkräftemangels“ der Stellenwert eines optimalen Unternehmensauftritts steigt und künftig noch weiter an Relevanz gewinnen wird, um qualifizierte Bewerber emotional an sich binden zu können. Damit soll eine kontinuierliche Versorgung mit gut ausgebildetem Personal sichergestellt werden, um den gleichzeitig steigenden Marktanforderungen an Unternehmen auch weiterhin gerecht werden zu können.
 
Personalverantwortliche und Recruiter, die den Bewerbungsprozess gestalten und die für die erwähnte Zielerreichung verantwortlich sind, prägen in diesem Zusammenhang entscheidend das Erscheinungsbild, welches der (potentielle) Bewerber nach außen hin wahrnimmt.
 
Soweit – so klar.
 
Doch an dieser Stelle verwundert es umso mehr, weshalb es noch immer Unternehmen und Personaldienstleister gibt, die sich konträr verhalten, bzw. ein anderes Bild vermitteln:
 
1.    Qualität der Stellenausschreibungen
 
Immer wieder finde ich Stellenausschreibungen mit Rechtschreibfehlern. Wenn doch Bewerber, die in ihren eigenen Bewerbungsunterlagen Fehler haben, schnell auf dem „Absagestapel“ landen – warum also sollte ich mich als Bewerber dann für ein Unternehmen entscheiden, welches nicht fehlerfrei formuliert? Sollte nicht auch auf Unternehmensseite die Genauigkeit der eigenen Unterlagen wichtiger genommen werden? Ein 4-Augen-Prinzip bei der Durchsicht reicht bereits, um hier Abhilfe zu schaffen.
 
2.    Qualität des Bewerbermanagements
 
An den Bewerber werden ebenfalls hohe Anforderungen dahingehend gestellt, dass er/sie möglichst immer den/die richtige/n Ansprechpartner/in mit dem Anschreiben anspricht und den jeweiligen Bewerbungskanal wählt, der seitens des Unternehmens laut Ausschreibung bevorzugt wird, denn dies ist Wertschätzung!
 
Hingegen ist allgemein festzustellen, dass die klassische Eingangsbestätigung einer Bewerbung via E-Mail scheinbar mehr und mehr „aus der Mode“ gerät. Immer mehr Klienten berichten, dass sie nicht einmal eine solche erhalten hätten. Neben der Frage ob die eigene Bewerbung überhaupt angekommen ist, stellt sich der Bewerber in diesen Fällen die viel relevantere Frage, ob das die Art von Wertschätzung ist, die ihm/ihr grundsätzlich auch später im Unternehmen entgegengebracht werden wird.
 
Nur am Rande erwähnt seien hier doppelte Eingangsbestätigungen oder gar Absagen nach mehreren Monaten, ohne dass jemals zuvor eine Bestätigung oder ein Zwischenbescheid versandt wurde.
 
3.    Qualität der Vorstellungsgespräche
 
Eingeladene Kandidaten müssen pünktlich sein, dem Anlass entsprechend gekleidet, gut vorbereitet, hoch motiviert und sprachlich eloquent sein. Und das Unternehmen?
Hier exemplarisch nur ein paar Beispiele, die ich nur in den letzten drei Wochen von Bewerbern genannt bekam:
 
-    Ein Geschäftsführer, der das Gespräch allein führen wollte und dann fast 60 Minuten später erschien. Während dieser Zeit ließ man den Kandidaten allein in einem Raum ohne Getränk und ohne weitere Information sitzen
 
-    Zwei Personalverantwortliche von denen eine Person im Gespräch permanent Kaugummi kaute, die andere offen über den Kollegen lästerte, der zuvor das Wasser gebracht hatte
 
-    Häufig unvorbereitete Gesprächsteilnehmer, die nicht einmal den Lebenslauf des Bewerbers gelesen hatten
 
-    Die Person am Empfang teilt dem Kandidaten mit, er solle nun zum Gespräch gehen und mit dem Lift in den 3. Stock fahren. Oben angekommen holte man ihn jedoch nicht ab, so dass er erst einmal allein durch die Gänge irrte, bis jemand ihn dann „einsammelte“
 
-    Eine andere Klientin berichtete von einem Abteilungsleiter, der sehr negativ und voreingenommen ihren Werdegang verbal „zerpflückte“, um ihr noch im Gespräch eine Absage zu erteilen. Frage: Kann man sich in diesem Fall nicht gegenseitig die Zeit für ein Gespräch von Anfang an ersparen?
 
Etc.
 
Natürlich handelt es sich hier jeweils nur um Einzelfälle. Doch die Reaktion auf Kandidatenseite war die gleiche: „Ich bin froh über die Absage!“ oder „Dort hätte ich sowieso nicht anfangen wollen.“
 
Daher die Frage:

Können (und wollen) wir als Entscheider und Personalverantwortliche uns in diesen Zeiten derartige Vorgehensweisen noch „leisten“?

Martina Uppendahl - 16:33:40 @ Vorstellungsgespräch, Human Resources | Kommentar hinzufügen

Warum sollten wir gerade SIE einstellen?

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Diese heikle und nicht zu unterschätzende Frage während des Einstellungsvorganges treibt so manchem Bewerber schnell die Schweißperlen auf die Stirn.
 
Sollte sie jedoch nicht!
 
 
Grundsätzlich ist es sowieso sinnvoll, diese Überlegung selbst – unabhängig davon, ob die Frage überhaupt auf Arbeitgeberseite gestellt wird oder nicht – anzustrengen und für sich zu klären. Im Idealfall tun Sie dies auch bereits im Vorwege für jede Stelle, auf die Sie sich bewerben möchten.
 
 
Somit dürfte Ihnen die Erstellung eines aussagekräftigen Anschreibens dann auch nicht mehr allzu schwer fallen.
 
 
Denn genau um die Klärung dieser Fragestellung geht es schließlich bei der Besetzung einer jeden Vakanz:
 
Gesucht wird der Bewerber, dem man eine Stelle mit all ihren speziellen Herausforderungen am meisten zutraut.
 
 
Bleiben Sie immer authentisch und selbstbewusst
 
(sich selbst bewusst)!
 
 
Überlegen Sie sich am besten schon vor der Erstellung einer Bewerbung, was Sie fachlich wie persönlich besonders macht und wie Sie sich von anderen Bewerbern unterscheiden. Werden Sie sich Ihrer Stärken klar und bringen Sie diese aufs Papier! Haben Sie keine Bedenken vor „ungeraden“ oder lückenhaften Lebensläufen! Wer hat heute schon den „perfekten“ Lebenslauf? Wichtig ist lediglich, wie schlüssig Sie Ihren persönlichen Werdegang wiedergeben und wie Sie mit Fehlern in der Vergangenheit umgegangen sind.
 
Denn exakt Ihre Persönlichkeit ist es, die Sie auszeichnet und die Sie einzigartig macht!
 

Zeigen Sie Profil und verleihen Sie Ihrer Individualität Ausdruck.

Martina Uppendahl - 16:01:55 @ Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräch, Coaching und Karriereberatung | Kommentar hinzufügen

Die gelungene (Selbst-) Präsentation in drei Ratschlägen

Tips  Tricks.jpg

Ihnen steht z.B. die Präsentation eines wichtigen Projektergebnisses vor Ihrer Gruppe bevor, aber Sie befürchten Spannungen?
 
 
 
Oder aber Sie möchten sich im Vorstellungsgespräch optimal präsentieren und Sie sind unsicher? Das muss nicht sein! Mit diesen 3 Hinweisen gehen Sie künftig gelassener in Ihren Vortrag:
 
 
 
1. Identifizieren Sie bereits im Vorwege mögliche Störer / Bedenkenträger Ihrer Präsentation und überlegen Sie, wie Sie auch – und gerade – diese „auf Ihre Seite ziehen können“.
 
 
 
2. Sprechen Sie laut und deutlich, so dass man Sie auch noch in der letzten Reihe der Zuhörerschaft gut verstehen kann. Beziehen Sie „Zwischenredner“ aktiv sowie durch ein gezieltes Ansprechen vor der ganzen Gruppe mit ein. Dadurch wird man sich das nächste Mal gut überlegen, ob man derart unaufgefordert selbst ins Rampenlicht gerückt werden möchte oder Ihnen lieber konzentriert zuhört. Sie können sich sicherlich zukünftig einer ungeteilten Aufmerksamkeit erfreuen.
 
 
 
3. Zeigen Sie auch körpersprachliche Präsenz! Durch einen festen Stand auf beiden Beinen wirken Sie „automatisch“ selbstbewusster und „geerdeter“. Sie beweisen “Standing”. Vermeiden Sie fahrige und hastige Bewegungen mit den Armen und üben Sie vor dem Termin bedachte Gesten, die Ihre verbalen Aussagen unterstreichen.  
 
 
 

Tipp: Wenn Sie nicht genau wissen „wohin mit den Händen“, nehmen Sie einfach einen Stift in die Hand. Das beruhigt und schafft mehr Sicherheit. Aber Achtung: Bitte nicht mit dem Kuli knacken…

Martina Uppendahl - 15:59:24 @ Vorstellungsgespräch, Coaching und Karriereberatung | Kommentar hinzufügen


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